Zukunft von Selina Jörg: Rad-Laden statt Snowboard-Weltcup

Die deutsche Snowboard-Weltmeisterin Selina Jörg hat bereits konkrete Pläne für die Zeit nach ihrem Karriereende. Beim Heim-Weltcup Ende der nächsten Woche in Berchtesgaden bestreitet die 33-Jährige das letzte Rennen ihrer Laufbahn. Sie könne zunächst bei der Bundeswehr bleiben, um dort ihren von 16 Jahren im Weltcup geprägten Körper abzutrainieren. Zugleich hat sie einen anderen Job in Aussicht. "Ich werde im Fahrradgeschäft meines Freundes den E-Bike-Verleih leiten und mir da ein bisschen die Hände schmutzig machen", berichtete Jörg am Sonntagabend bei "Blickpunkt Sport" im Bayerischen Rundfunk. "Ich freue mich auf alles, was kommt."
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Selina Jörg beißt auf ihre Goldmedaille.
Selina Jörg beißt auf ihre Goldmedaille. © Milos Vujinovic/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa/Archivbild
Immenstadt

Die Allgäuerin war vor einer Woche in Rogla Weltmeisterin im Parallel-Riesenslalom geworden und hatte damit ihr zweites WM-Gold nach 2019 gewonnen. Zudem raste sie 2018 zu Olympia-Silber und komplettierte zuletzt mit WM-Bronze im Parallel-Slalom von Rogla ihren Medaillensatz. Im Weltcup feierte sie drei Siege.

Dass sie nach diesem Winter aufhören werde, habe sie schon vor einem Jahr beschlossen, berichtete Jörg. Dass der Parallel-Slalom in Berchtesgaden, wo sie als Teenagerin fünf Jahre auf die Sportschule gegangen war, ihr letztes Elite-Event sein wird, sei fabelhaft. "Ich könnte mir kein schöneres Karriereende vorstellen", sagte sie.

© dpa-infocom, dpa:210308-99-733784/2

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren