Yussuf Poulsen zur Mitsprache-Debatte: Sind nicht wie Kinder

Yussuf Poulsen von RB Leipzig sieht Fußball-Profis bei der Entscheidung zur Fortsetzung der Fußball-Bundesliga nicht unter Druck gesetzt.
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Sieht sich beim Neustart der Bundesliga nicht unter Druck gesetzt: Yussuf Poulsen von RB Leipzig.
Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/dpa Sieht sich beim Neustart der Bundesliga nicht unter Druck gesetzt: Yussuf Poulsen von RB Leipzig.

Leipzig - Yussuf Poulsen von RB Leipzig sieht Fußball-Profis bei der Entscheidung zur Fortsetzung der Fußball-Bundesliga nicht unter Druck gesetzt.

"Es ist ja nicht so, dass wir wie Kinder in der Klasse sitzen und brav das machen müssen, was der Lehrer sagt. Jeder kann doch frei entscheiden, ob er spielt oder nicht", sagte der dänische Nationalspieler der Deutschen Presse-Agentur. Man müsse abwägen: "Auf der einen Seite sind da womöglich Sorgen, auf der anderen Seite steht man bei seinem Arbeitgeber unter Vertrag." Zuletzt hatten einige Spieler öffentlich mehr Mitsprache bei der Entscheidung über den Liga-Neustart gefordert.

In Leipzig wurde über das Thema mit der Mannschaft gesprochen. "Uns wurde gesagt, dass uns die Entscheidung frei steht. Jeder soll für sich entscheiden, ob er spielen will", betonte der 25-Jährige. Bereits vor dem im März ausgefallenen Geisterspiel gegen Freiburg hatten sich Spieler aufgrund der Coronavirus-Entwicklung mit der sportlichen Leitung ausgetauscht. "Dass man sich da Gedanken macht, ist doch menschlich, und das hat auch jeder verstanden", sagte Poulsen. Leipzig trifft am 16. Mai (15.30 Uhr/Sky) auf Freiburg.

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