Volleyballer mit Zwangsoptimismus ins Achtelfinale

Vielleicht hilft den deutschen Volleyballern die Luftveränderung. Nach der ernüchternden EM-Gruppenphase in Belgien bestreitet der Vize-Europameister von 2017 sein Achtelfinale (16.00 Uhr/Sport1+) gegen Co-Gastgeber Niederlande in Apeldoorn.
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Die Mannschaft von Nationaltrainer Andrea Giani ist im Achtelfinale gegen die Niederlande gefordert.
Vdb/Bart Vandenbroucke/CEV/dpa Die Mannschaft von Nationaltrainer Andrea Giani ist im Achtelfinale gegen die Niederlande gefordert.

Apeldoorn - Vielleicht hilft den deutschen Volleyballern die Luftveränderung. Nach der ernüchternden EM-Gruppenphase in Belgien bestreitet der Vize-Europameister von 2017 sein Achtelfinale (16.00 Uhr/Sport1+) gegen Co-Gastgeber Niederlande in Apeldoorn.

Die Mannschaft von Nationaltrainer Andrea Giani befindet sich auch nach fünf Vorrundenpartien noch in der Findungsphase. "Wir drehen uns im Kreis", räumte Kapitän Lukas Kampa vor dem Beginn der K.o.-Phase ein.

Von Konstanz ist Gianis Mannschaft weit entfernt, sie will sich aber aufbäumen. "Wir müssen uns Gedanken aufzwingen, die uns glücklich machen", empfahl Kampa. Mit Zwangsoptimismus soll die Wende bei der Endrunde gelingen und damit auch zumindest der Einzug ins Viertelfinale. "Wir haben genug Erfahrung und auch genug Spieler, die schon einiges gezeigt haben", meinte Sportdirektor Christian Dünnes zu der über Jahre gewachsenen Mannschaft. Dünnes war früher selbst Nationalspieler und reiste für die heiße Turnierphase wieder an.

Kampa bezeichnete die Niederlande als "physisch starke Mannschaft, im Angriff sehr, sehr stark. Im Aufschlag haben sie ihre Leute, die viel Schaden anrichten können. Ich denke aber, dass wir in allen Bereichen mindestens ebenbürtig sind", sagte der Zuspieler. In diesem Fall könnten die Deutschen tatsächlich ins Viertelfinale einziehen und dort am Montag eventuell auf Weltmeister Polen mit dem früheren Bundestrainer Vital Heynen treffen.

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