Völler bekräftigt: Kein Corona-Preisnachlass für Havertz

Bayer Leverkusen will sich im Poker um Fußball-Nationalspieler Kai Havertz bei der Transfersumme nicht herunterhandeln lassen.
| dpa
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Kai Havertz steht in Leverkusen noch bis 2022 unter Vertrag.
Marius Becker/dpa/dpa Kai Havertz steht in Leverkusen noch bis 2022 unter Vertrag.

Leverkusen - Bayer Leverkusen will sich im Poker um Fußball-Nationalspieler Kai Havertz bei der Transfersumme nicht herunterhandeln lassen.

"Es mag ja in Zeiten von Corona tatsächlich sein, dass die Ablösesummen für viele Spieler gesunken sind. Aber Corona hin, Corona her - bei solchen Ausnahmespielern wie Havertz oder Jadon Sancho ist das nicht der Fall. Für sie gibt es keinen Corona-Preisnachlass", sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler dem "Sportbuzzer". Laut Medienberichten soll Bayer eine Ablösesumme von rund 100 Millionen Euro für Havertz fordern, der in Leverkusen noch bis 2022 unter Vertrag steht.

Der Bundesligist hatte zuletzt Verhandlungen über einen Wechsel des 21-Jährigen bestätigt. Als Interessent gilt der FC Chelsea. Die Leverkusener hoffen auf Klarheit in dem Fall bis zur Rückkehr in den Trainingsbetrieb Ende August. "Natürlich wären wir sehr happy, wenn er noch ein Jahr bleiben würde. Denn es ist doch klar, dass der Weggang eines solchen Spielers trotz hoher Ablösesumme zunächst immer einen Verlust darstellt - siehe Leipzig und Werner", sagte Völler.

Bei den Verhandlungen um Havertz gibt es laut Völler keinen neuen Stand. "Wir sehen das alles nach wie vor sehr entspannt", sagte der 60-Jährige.

© dpa-infocom, dpa:200822-99-263561/2

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