Van Aert gewinnt: Pogacar verpasst Sieg bei Paris-Roubaix

Drama im Velodrom: Pogacar fehlen beim Sprint auf dem Kopfsteinpflaster nur wenige Meter zum historischen Triumph. Wie Van Aert ihm den Sieg vor der Nase wegschnappt.
dpa |
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Tadej Pogacar hatte selbst zweimal Defekt.
Tadej Pogacar hatte selbst zweimal Defekt. © Anne-Christine Poujoulat/AFP/dpa
Roubaix

Tadej Pogacar hat den Sieg bei Paris-Roubaix und damit seinen noch fehlenden Erfolg bei den fünf bedeutendsten Eintagesrennen des Radsports verpasst. Der 27-Jährige verlor beim Kopfsteinpflaster-Klassiker den Sprint im Velodrom von Roubaix gegen den Belgier Wout van Aert und belegte wie im Vorjahr Platz zwei.

Nach 258,3 Kilometern zwischen Compiègne und Roubaix fehlten Pogacar nur wenige Zentimeter bei dem als "Hölle des Nordens" bekannten Rennen. Damit geht die Jagd auf das fünfte Monument mindestens ein weiteres Jahr weiter.

Pogacars erste Niederlage seit September

Pogacar feierte erst vergangene Woche seinen dritten Sieg bei der Flandern-Rundfahrt. Schon zuvor hatte er mindestens einmal bei den anderen Radsport-Monumenten Mailand-Sanremo, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt gesiegt.

Nur die drei Belgier Merckx, Roger De Vlaeminck und Rik Van Looy haben es bisher geschafft, alle fünf Rennen zu gewinnen. Seit seinem WM-Triumph im vergangenen September war es für Tour-Champion Pogacar die erste Niederlage.

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