Türkgücü vor ungewisser Zukunft: Wirbel um den Investor

Ein möglicher Rückzug von Vereinspräsident und Investor Hasan Kivran sorgt beim Fußball-Drittligisten Türkgücü München zum Jahresende für erhebliche Unsicherheit. Der 54-Jährige, der den Verein in den vergangenen Jahren von der sechstklassigen Landesliga in den Profifußball führte, will angeblich seine Anteile an der Türkgücü Fußball GmbH verkaufen. Kivran hält 89 Prozent. Er sucht demnach einen Nachfolger, wie zuerst Sport1 berichtet hatte.
| dpa
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München

Offiziell hat sich der Verein bislang nicht geäußert. Geschäftsführer Max Kothny wurde am Montag aber in verschiedenen Medien zitiert. Es gehe nun darum, die Gesellschaft und den Verein "zu retten".

Nach einem 4:1 im Nachholspiel beim SV Meppen am Tag vor Heiligabend sieht es für Türkgücü sportlich mit Blick auf 2021 wieder positiv aus. Als Tabellenachter liegt der bislang so ambitionierte Aufsteiger nach 17 Spieltagen mit 24 Punkten - bei einer Partie weniger - nur drei Zähler hinter dem Tabellendritten TSV 1860 München.

Die 2. Liga galt bislang stets als Kivrans nächstes Ziel. In der Corona-Krise hat aber auch Türkgücü mit finanziellen Einbußen zu kämpfen. Trotzdem bleiben Fragen zu den Gründen und vor allem auch dem Zeitpunkt des angeblichen Rückzugs offen.

Wann und wie stark könnte sich Geschäftsmann Kivran zurückziehen? "Es kann von einem Teilrückzug bis hin zu allen 89 Prozent alles passieren", sagte Kothny der "Süddeutschen Zeitung".

Kivran war immer schon schwer zu durchschauen. Er taktiert gerne. Bei den Spielern dürften die angeblichen Rückzugspläne des Geldgebers für Verunsicherung sorgen. Im Januar sind aber auch Transfers und Wechsel wieder möglich. Und Türkgücü hat einen arg aufgeblähten Kader.

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