Geisterspiel im Olympiastadion: Türkgücü-Partie ohne Zuschauer

Türkgücü München bestreitet am Samstag ein Spiel im Münchner Olympiastadion - als erste männliche Profimannschaft seit über 15 Jahren. Die Partie gegen Wehen-Wiesbaden wird nun doch als Geisterspiel ausgetragen.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
2  Kommentare Empfehlungen
Türkgücü München tritt am Samstag im Olympiastadion an. (Archivbild)
Türkgücü München tritt am Samstag im Olympiastadion an. (Archivbild) © imago images / Sportsword

München - Das bislang letzte Profispiel einer Herrenmannschaft im Münchner Olympiastadion bestritt der FC Bayern am 14. Mai 2005 gegen den 1. FC Nürnberg. Die Münchner feierten zum Abschluss einen 6:3-Erfolg in ihrem alten Wohnzimmer. Im Jahr 2012 fand das Champions-League-Finale der Frauen im Olympiastadion statt.

Am Samstag ist es nun endlich wieder soweit: Der Ball im altehrwürdigen Olympiastadion rollt wieder. Aufsteiger Türkgücü München empfängt um 14 Uhr Zweitliga-Absteiger Wehen Wiesbaden in Oberwiesenfeld.

Doch anders als zunächst erwartet, findet die Partie nun doch ohne Zuschauer statt. Dies teilte die Stadt München am Freitag mit.

Fans im Olympiastadion zugelassen

Zunächst wurde eine Teilzulassung erlaubt. "Allerdings nur mit maximal zehn Prozent der jeweiligen Stadionkapazität", hieß es am Mittwoch in einer Pressemitteilung der Stadt.

Lesen Sie auch

"Wir fangen klein an und werden in den Vorverkauf mit 1.500 Tickets reingehen - mit genügend Puffer nach oben. Ich denke, wir werden auch alle Olympiastadion-Begeisterte rein bekommen", erklärte Geschäftsführer Max Kothny noch am Donnerstag. "Wir werden auf der Haupttribüne von der Mitte heraus verkaufen, die Südkurve soll der Fanblock werden."  

Informationen zur Ticket-Rückerstattung folgen

Der Aufsteiger, aktuell Platz Rang sechs in der 3. Liga, hatte am Donnerstag um 12 Uhr bereits den Karten-Vorverkauf gestartet. Im Ticketportal auf der Website der Münchner waren es nur Einzeltickets erhältlich, Dauerkarten wurden angeboten. Die günstigsten Tickets waren für zehn Euro zu erwerben, Haupttribünen-Karten kosteten 19 Euro.

Der Drittliga-Neuling will nun seine Anhänger zeitnah bezüglich der Rückerstattung der Tickets informieren.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 2  Kommentare Empfehlungen
2 Kommentare
Artikel kommentieren