Bei Türkgücü München gibt es Wirbel um Trainer Reiner Maurer

Reiner Maurer bestätigt am Wochenende seine Entlassung bei Türkgücü München. Doch laut Geschäftsführer Max Kothny steht der Trainer des Regionalligisten weiterhin unter Vertrag.
| Krischan Kaufmann
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Einst beim TSV 1860, jetzt bei Türkgücü München: Reiner Maurer (re.).
imago/foto2press Einst beim TSV 1860, jetzt bei Türkgücü München: Reiner Maurer (re.).

München - Spitzenreiter, neun Zähler Vorsprung – ja, selbst die Corona-Pause hatte Türkgücü München eigentlich ganz gut überbrückt. Bis jetzt.

Denn am Wochenende überschlugen sich die Ereignisse beim Tabellenführer der Regionalliga Bayern. Erfolgstrainer Reiner Maurer erklärte in einem Interview mit "Sport1", entlassen worden zu sein. "Ich nehme das nüchtern und sportlich hin. Der Präsident (Hasan Kivran, Anm. d. Red.) bezahlt alles, also entscheidet er. Für mich überwiegen die positiven Aspekte, die erfolgreiche Arbeit und die sehr gute Zusammenarbeit mit der Mannschaft", sagte Maurer.

Türkgücü dementiert Maurer-Aus

Soweit, so klar – oder auch nicht. Denn am Sonntag folgte dann das mindestens ebenso überraschende Dementi von Türkgücü: "Reiner Maurer hat zwar ein auslaufendes, aber gültiges Vertragsverhältnis bei Türkgücü München. Eine Entlassung stand nie im Raum. In den Gesprächen mit Reiner Maurer zeichnete sich ab, dass eine weitere Zusammenarbeit nur in der Dritten Liga denkbar sei. Solange nicht feststeht, in welcher Liga wir spielen werden, bleibt die Trainerfrage offen", erklärt Geschäftsführer Max Kothny gegenüber der AZ.

Dagegen scheint für Maurer die Trainerfrage bei Türkgücü längst geklärt zu sein. Der ehemalige Löwen-Coach (2004-2006 und 2010-2012) schaut sich bereits aktiv nach Alternativen um – und hat laut eigener Aussage dank seiner Arbeit bei Türkgücü dabei nicht die schlechtesten Aussichten: "Als Aufsteiger mit einer komplett neu zusammengestellten Mannschaft auf Anhieb um den Aufstieg mitzuspielen, ist ein toller Erfolg – wir sind mit acht Zählern Vorsprung in die Winterpause und mit neun Punkten Vorsprung in die Corona-Pause gegangen. Insofern ist das nicht unentdeckt geblieben."

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