Zweite Löwen-Pleite: Kiraly fordert Besserung

Torhüter Gabor Kiraly mahnt die Spieler: "Wir müssen auf diese Niederlage schnell reagieren". Auch Trainer Reiner Maurer war bedient: „Die Leistung hat nicht gereicht, einige Spieler sind weit unter ihren Möglichkeiten geblieben.“
| Abendzeitung
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Gabor Kiraly: Die besten Bilder vom Löwen-Keeper - auf dem Rasen und abseites des Platzes
dpa/sampics,Schmalz Gabor Kiraly: Die besten Bilder vom Löwen-Keeper - auf dem Rasen und abseites des Platzes

DUISBURG - Torhüter Gabor Kiraly mahnt die Spieler: "Wir müssen auf diese Niederlage schnell reagieren". Auch Trainer Reiner Maurer war bedient: „Die Leistung hat nicht gereicht, einige Spieler sind weit unter ihren Möglichkeiten geblieben.“

Nach der zweiten Auswärtsniederlage für 1860 München mahnte Routinier Gabor Kiraly für die kommenden Aufgaben in der 2. Fußball-Bundesliga Besserung an. „Wir müssen auf diese Niederlage schnell reagieren und in Zukunft konzentrierter zu Werke gehen“, sagte der „Löwen“-Torhüter nach dem verdienten 1:2 am Samstag beim MSV Duisburg. Auch Trainer Reiner Maurer war bedient: „Die Leistung hat nicht gereicht, einige Spieler sind weit unter ihren Möglichkeiten geblieben.“

Dabei hatte alles gut angefangen. Trotz der Überlegenheit der Hausherren gingen die Gäste (24. Minute) durch einen Fernschuss von Benjamin Lauth in Führung. Doch die „Zebras“ ließen nicht locker und brachten durch den Doppelpack von Srdjan Baljak (46./66.) ihren dritten Sieg im dritten Spiel unter Dach und Fach. „Wir werden aber sicher auch jetzt nicht den Boden unter den Füßen verlieren und anfangen zu spinnen“, betonte MSV-Coach Milan Sasic.

„Das 1:0 von uns war schon unverdient“, erkannte Lauth, der in der vergangenen Woche Vater geworden war. „Duisburg war einfach besser. Nach dem Tor hätten wir eigentlich mehr Selbstvertrauen haben müssen, um das Spiel über die Runden zu bringen und hier drei Punkte mitzunehmen. Aber wenn man gewinnen will, muss man die Chancen nutzen. Das war zu wenig.“

„Wir haben zu wenig Fußball gespielt. Mit unserem Potenzial müssen wir einfach mehr bringen“, erkannte auch Coach Maurer. Von Beginn an hatten die Duisburger die Partie bestimmt und den Gegner unter Druck gesetzt. Ivica Grlic (5.), Stefan Maierhofer (6./14.), Olcay Sahan (13./36.) und Sefa Yilmaz (32.) blieben aber vor dem Tor erfolglos. Dafür gelang Lauth die Überraschung, als der Ex-Nationalspieler mit dem ersten Torschuss der Gäste gleich die Führung erzielte. MSV- Keeper David Yelldell verhinderte kurz darauf gegen Djordje Rakic das mögliche 0:2.

  Doch die Duisburger gaben nicht auf und spielten weiter offensiv. Schon wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff wurden ihre Bemühungen belohnt, als Baljak mit einem sehenswerten Drehschuss der Ausgleich gelang. Und nach einem Fehler von Innenverteidiger Stefan Bell, dem der Ball bei der Annahme im eigenen Strafraum versprang, markierte Baljak auch noch den verdienten Siegtreffer für die Duisburger.

dpa

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren