"Würde dieses Wort nicht in den Mund nehmen": 1860-Boss Paula widerspricht Mang
Hat der TSV 1860 Spieler im Kader, die sich für den Klub nicht zerreißen, hat Sechzig Alibi-Löwen in den eigenen Reihen? Geschäftsführer Manfred Paula widersprach einer solchen Darstellung am Rande des 0:0 der Sechzger am Samstag beim 1. FC Saarbrücken bei „Magentasport“ und damit auch Vereinspräsident Gernot Mang, der eine entsprechende Aussage getätigt hatte.
Mangs unbequeme Behauptung
„Ich spreche ungern von Alibi-Fußballern, die haben wir auch nicht. Wir haben auch in dieser Saison tolle Spiele abgeliefert“, erklärte Paula, gestand aber nach dem Aus im Aufstiegsrennen: „Das eine oder andere Spiel war dabei, wo wir nicht so performt haben. Aber dieses Wort würde ich nicht in den Mund nehmen.“ Mang hatte vergangene Woche in der AZ die unbequeme Behauptung angedeutet, dass es den ein oder anderen Alibi-Sechzger geben könnte, die man künftig nicht mehr wolle.
Welcher Löwe muss sich angesprochen fühlen
„Entscheidend ist für uns, dass jeder Spieler Einsatzbereitschaft, Löwen-Mentalität und Qualität mitbringt. Alibi-Spieler wird es bei uns nicht geben“, hatte Mang erklärt, Namen dabei allerdings nicht genannt: „Wir wollen eine Mannschaft auf dem Platz sehen, die für die Löwen kämpft, alles gibt und sich niemals aufgibt.“
Ob sich Spieler wie Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Raphael Schifferl, Tim Danhof, Morris Schröter, David Philipp oder Maximilian Wolfram angesprochen fühlen, deren Verträge nebst einer ganzen Reihe von Junglöwen auslaufen – oder am Ende diejenigen Sechzger, die künftig keinen neuen Kontrakt mehr bekommen?

