Wiesn-Olympiade: Herrsching siegt -TSV 1860 München belegt Platz drei

Bei der Wiesn-Olympiade messen sich die Löwen mit den Eishacklern des EHC, den Volleyballern aus Herrsching und den Sportlern von Monaco Funding – und werden Dritter. Gebhart mit einem Augenzwinkern: "Die Jungs haben es verkackt."
| Matthias Eicher
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Die Eishockey-Cracks Patrick Hager, Konrad Abeltshauser und Markus Lauridsen vom EHC Red Bull München (von links).
Rauchensteiner/Augenklick 20 Die Eishockey-Cracks Patrick Hager, Konrad Abeltshauser und Markus Lauridsen vom EHC Red Bull München (von links).
Auf Händen getragen: Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel.
Rauchensteiner/Augenklick 20 Auf Händen getragen: Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel.
Disziplin Maßkrugstemmen...
Rauchensteiner/Augenklick 20 Disziplin Maßkrugstemmen...
Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel mit dem Siegerteam vom TSV Herrsching: Tom Strohbach, Ferdinand Tille und Michal Sládeèek (von links).
Rauchensteiner/Augenklick 20 Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel mit dem Siegerteam vom TSV Herrsching: Tom Strohbach, Ferdinand Tille und Michal Sládeèek (von links).
Die Eishockey-Cracks Patrick Hager, Konrad Abeltshauser und Markus Lauridsen vom EHC Red Bull München.
Rauchensteiner/Augenklick 20 Die Eishockey-Cracks Patrick Hager, Konrad Abeltshauser und Markus Lauridsen vom EHC Red Bull München.
Timo Gebhart dekoriert das Lebkuchenherz mit dem Spruch "I mog Sechzge".
Rauchensteiner/Augenklick 20 Timo Gebhart dekoriert das Lebkuchenherz mit dem Spruch "I mog Sechzge".
Volleyballer Ferdinand Tille beim Anzapfen.
Rauchensteiner/Augenklick 20 Volleyballer Ferdinand Tille beim Anzapfen.
Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel mit dem Lebkuchenherz-Herz von Tom Strohbach.
Rauchensteiner/Augenklick 20 Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel mit dem Lebkuchenherz-Herz von Tom Strohbach.
Auf Händen getragen: Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel.
Rauchensteiner/Augenklick 20 Auf Händen getragen: Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel.
Benjamin Kindsvater vom TSV 1860.
Rauchensteiner/Augenklick 20 Benjamin Kindsvater vom TSV 1860.
Löwen-Team plus Wiesen-Playmate...
Rauchensteiner/Augenklick 20 Löwen-Team plus Wiesen-Playmate...
slider hacker tsv 1860
Rauchensteiner/Augenklick 20 slider hacker tsv 1860
Zeigt Bein: Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel.
Rauchensteiner/Augenklick 20 Zeigt Bein: Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel.
Konrad Abeltshauser (EHC Red Bull) und Kodjovi Koussou (TSV 1860).
Rauchensteiner/Augenklick 20 Konrad Abeltshauser (EHC Red Bull) und Kodjovi Koussou (TSV 1860).
Konrad Abeltshauser (EHC  Red Bull München).
Rauchensteiner/Augenklick 20 Konrad Abeltshauser (EHC Red Bull München).
Rang drei für die Löwen: Benjamin Kindsvater, Timo Gebhart, Kodjovi Koussou (von links).
Rauchensteiner/Augenklick 20 Rang drei für die Löwen: Benjamin Kindsvater, Timo Gebhart, Kodjovi Koussou (von links).
Timo Gebhart dekoriert das Lebkuchenherz mit dem Spruch "I mog Sechzge".
Rauchensteiner/Augenklick 20 Timo Gebhart dekoriert das Lebkuchenherz mit dem Spruch "I mog Sechzge".
Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel mit dem Lebkuchenherz-Herz von Tom Strohbach.
Rauchensteiner/Augenklick 20 Wiesn-Playmate Patrizia Dinkel mit dem Lebkuchenherz-Herz von Tom Strohbach.
Das Löwen-Team mit Geschäftsführer Markus Fauser.
Rauchensteiner/Augenklick 20 Das Löwen-Team mit Geschäftsführer Markus Fauser.
Timo Gebhart dekoriert das Lebkuchenherz mit dem Spruch "I mog Sechzge".
Rauchensteiner/Augenklick 20 Timo Gebhart dekoriert das Lebkuchenherz mit dem Spruch "I mog Sechzge".

München - Kaum ein Versprechen scheiterte jemals so krachend wie dieses. "We go to the top", tönte Vitor Pereira Ende Dezember vom Balkon des Hacker-Pschorr-Bräuhauses, als der Portugiese die Tabellenspitze und die Bundesliga anpeilte. Das Ende ist bekannt.

Auf der Bräuhaus-Empore steht nun zur Zierde ein Hirsch. Während der bayerische Sechzig-Fan für den gescheiterten Starcoach der Löwen wohl aus seinem Grantel-Repertoire auch schon mal den Begriff des Hirschen bemüht haben dürfte, erlitten die Sechzger am Dienstag an ebenjenem Ort eine ungleich schmerzlosere Pleite als den Abstieg: Timo Gebhart, Benjamin Kindsvater und Nono Koussou traten bei der Wiesn-Olympiade jeweils gegen ein Trio der Eishockey-Cracks vom EHC Red Bull München, des Volleyball-Erstligisten TSV Herrsching und Sportler von Monaco Funding – talentierte Sportler, die durch eine Crowdfunding-Plattform unterstützt werden – an.

Und wurden Dritter. "Eigentlich müssen wir Erster werden", scherzte Gebhart nach einer launigen Veranstaltung bei Brotzeitbrettl‘n und – alkoholfreiem! – Bier und deutete auf seine Kollegen: "Die Jungs haben es verkackt." 

Kindsvater hatte beim traditionellen "Ozapfa" eines Bierfasses drei Schläge gebraucht, konnte damit ebenso wenig den Sieg erringen wie Koussou beim Maßkrugstemmen. Der hatte sich im ungleichen Duell mit EHC-Profi Konrad Abeltshauser sehr ordentlich verkauft und dem leidenschaftlichen Sechzger-Fan ein Lob abgenötigt ("Viel länger hätt‘ ich nicht durchgehalten"), doch er stemmte um fünf Sekunden kürzer als der Eishackler (3:55 Minuten).

Gebhart und die Sache mit "z"

Aber: Der schlimmste Fauxpas unterlief Gebhart selbst. Der 28-Jährige musste ein Lebkuchenherz verzieren. "Ich darf die Frauenarbeit machen", witzelte er und vergaß bei dem Spruch "I mog Sechzge" das "z" – der Gebhart-Bock ("Der Countdown lief schon, da hab ich's vergessen“) kostete den Sechzgern auch in der dritten Disziplin den Sieg, den sich erstmals Herrsching holte, punktgleich vor dem EHC und Monaco.

Den Scheck über 1.000 Euro spenden die Volleyballer dem Schulförderverein Herrsching.

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"Das ärgert mich schon", grämte sich Koussou. Ursprünglich hieß die Löwen-Besetzung Felix Weber, Jan Mauersberger und Markus Ziereis. Trainer Daniel Bierofka änderte allerdings seinen Trainingsplan, weshalb die einzige Einheit des Tages zeitgleich stattfand – und der verletzte Gebhart (Muskelbündelriss) sowie das zur U21 abgestellte Duo aus Kindsvater und Koussou einsprangen.

Gebhart, angesprochen auf sein Comeback, konnte keine konkrete Auskunft geben: "Alles gut. Ich weiß nicht, wann ich wieder auf dem Platz stehe. Müsst Ihr den Doc fragen." Immerhin, so erkannte er nach dem 3:0 seiner Kollegen beim VfR Garching: "Die Jungs können es auch ohne mich."

Über die Meisterschaft äußerte er sich im Gegensatz zu den gestrigen Wettkämpfen zurückhaltend: "Wir sind zurecht Erster, aber es ist noch ein langer Weg."     Geschäftsführer Markus Fauser mahnte: "Wichtiger als dieses Ergebnis ist ein Sieg am Freitag gegen Fürth." Schließlich soll es ja bald wieder „to the top“ gehen. Zumindest in Liga vier.

Lesen Sie hier: So läuft's mit Bieros Wiesn-Kodex

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