Vor Bielefeld: Das sagte Trainer Torsten Fröhling über...

Am Freitag tritt der TSV 1860 bei Arminia Bielefeld an. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag sprach Torsten Fröhling über den steigenden Druck, Ausfälle und einen Trainingsbesuch von Werner Lorant.
| az
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Torsten Fröhling kann nur hoffen, dass seine Jungs gegen Bielefeld den ersten Dreier holen.
dpa Torsten Fröhling kann nur hoffen, dass seine Jungs gegen Bielefeld den ersten Dreier holen.

Am Freitag tritt der TSV 1860 bei Arminia Bielefeld an. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag sprach Torsten Fröhling über den steigenden Druck, Ausfälle und einen Trainingsbesuch von Werner Lorant.

München – Man kann sich nur wiederholen: Die Löwen brauchen einen Sieg. Am Freitag gegen Arminia Bielefeld könnte es der vielleicht letzte Anlauf unter Cheftrainer Torsten Fröhling sein - es sei denn man kann auf der Alm tatsächlich drei Punkte holen. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag stellte sich Fröhling den Fragen der Presse und sprach über...

... den Gegner Arminia Bielefeld:

Ich war in Nürnberg (Bielefeld spielte dort zuletzt 2:2, Anm. d. Red.). Sie haben den Sack nicht zugemacht, hätten auch 3:0 - 4:0 führen können. Auswärts tun sie sich einfacher, weil sie das Spiel nicht machen müssen. Morgen Abend auf der Alm wird eine Riesenstimmung sein, da wird es richtig zur Sache gehen. Sie werden wie wir versuchen, drei Punkte zu holen. Eine disziplinierte, eingespielte Mannschaft. Mit Fabian Klos haben sie einen Stürmer vorne, der zur Zeit ganz gut trifft.

... die Stimmung in der Mannschaft:

Ich erwarte, dass meine Mannschaft die Tendenz, die sie in den letzten Wochen hatte, wieder zeigt – und die Einstellung aus dem Leipzig-Spiel, nie aufzugeben. Diesen Schwung wollen wir mitnehmen. Ich habe es die ganze Woche nach dem Leipzig-Spiel gespürt, dass die Jungs Selbstvertrauen getankt haben. Das hängt auch damit zusammen, dass Rubin getroffen hat.

Lesen Sie hier: Löwen gegen Bielefeld:

... die Erkrankung von Christopher Schindler:

Das einzige Positive ist, dass es keine fiebrige Grippe ist. Für mich hat er heute morgen noch nicht so gut ausgesehen. Deshalb habe ich ihn aufs Fahrrad geschickt. Er kommt auf jeden Fall mit nach Bielefeld. Die Ärzte meinten aber, es wäre besser, wenn wir am Sonntag spielen würden.

... die Verletzung von Marius Wolf:

Beim Abschlusstraining ist Marius Wolfs alte Verletzung am Rücken wieder aufgetreten. Das sah nicht so gut aus. Dafür nehmen wir Christian Simon mit. Höchstwahrscheinlich nehmen wir 20 Leute mit, um auf alle Eventualitäten reagieren zu können.

... Wolfs Rolle im Team:

Gegen Leipzig war er langsam wieder der Alte, so wie wir ihn kannten. Das sind junge Spieler. Die können nicht immer auf einem Niveau spielen. Das müssen sie sich erarbeiten. Wenn er ausfallen würde, wäre das nicht so schön. Wir haben aber noch andere Spieler, die den Anspruch haben spielen zu wollen. Dann muss der nächste ins Feuer rein.

... die Vorbereitung auf das Spiel:

Es war eine kurze Woche. Wir hatten auch den Wiesenbesuch, der aber ganz gute Abwechslung für alle gebracht hat. Es haben sich alle vernünftig verhalten. Es war auch gut, dass wir Bielefeld selbst live gesehen haben. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Wir müssen was ausklabüstern, um morgen erfolgreich zu sein.

Lesen Sie hier: Hoffnung & Angst: Die Dualität des Löwen-Seins

... den steigenden Druck für ihn selbst:

Das wurde ich vor dem Leipzig-Spiel auch schon gefragt. Wir haben immer Druck. Auch für uns selbst, dass wir erfolgreich spielen wollen. Ich gehe das morgen genauso an, wie jedes andere Spiel auch. Weil wir jedes Spiel mit Druck und Engagement angehen.

... neun Spiele ohne Sieg:

Das wissen wir alle. Wir wollten auch letzte Woche gegen Leipzig gewinnen, gegen Sandhausen und auch gegen Kaiserslautern. Es hat nicht sollen sein. Aber wenn wir so auftreten, dann werden wir auch gewinnen. Dann müssen wir die Punkte holen. Es wäre schön, über dieses gewisse Selbstvertrauen vom RB-Spiel den ersten Dreier zu holen. Das würde schon ein Brustlöser sein. Ich kann nur sagen, dass wir es versuchen werden. Keine Mannschaft spielt auf Niederlage.

... Werner Lorant, der beim nicht-öffentlichen Training zuschauen wollte:

Ich hätte nichts dagegen gehabt. Er hätte mich vorher ansprechen müssen, dann hätte ich ihn gleich mitgenommen.

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren