Vier Lehren aus dem 3:0-Sieg des TSV 1860 München gegen den FC Ingolstadt

Der TSV 1860 holt sich dank starker Junglöwen und verbesserter Routiniers einen 3:0-Sieg gegen Ingolstadt und Selbstvertrauen für anstehende Aufgaben. "Es war wichtig, in der Länderspielpause ein Erfolgserlebnis zu feiern", erklärt Trainer Runjaic.
| Matthias Eicher
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Durfte beim 3:0-Sieg des TSV 1860 gegen den FC Ingolstadt auflaufen, konnte aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen: Paulo Regula, portugiesischer Testspieler der Löwen.
sampics/Augenklick Durfte beim 3:0-Sieg des TSV 1860 gegen den FC Ingolstadt auflaufen, konnte aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen: Paulo Regula, portugiesischer Testspieler der Löwen.

München - Klarer Sieg gegen einen Bundesligisten, hoffnungsvolle Junglöwen: Kosta Runjaic hatte nach dem 3:0 gegen den FC Ingolstadt gute Laune. „Es war wichtig, in der Länderspielpause ein Erfolgserlebnis zu feiern.“ Die AZ zeigt, welche Erkenntnisse der 1860-Coach aus dem Test gewinnen konnte:

Doppelter Erfolg

„Schön, wenn man seinen Teil beitragen kann“, erklärte Runjaic über das gelungene Benefizspiel – quasi ein doppelter Erfolg in Fürstenfeldbruck. Der überzeugende Auftritt seiner Elf dürfte ihm ungleich wichtiger sein. „Bundesligisten liegen uns“, sagte er im Wissen, dass seine Truppe schon in der Vorbereitung gegen Borussia Dortmund (1:0), Werder Bremen (2:1) und den SC Freiburg (0:0) gut ausgesehen hatte.

Selbstvertrauen für kriselnde Routiniers

Daniel Adlung lieferte eine gute Leistung als Ersatzkapitän, Karim Matmour glänzte mit seinem Außenrist-Treffer zum 3:0. „Karim kann den Unterschied ausmachen“, sagte Runjaic auf AZ-Nachfrage, „ich hoffe, dass er dies in den nächsten Wochen zeigt.“ Auch Adlung, zuletzt nur noch Bankdrücker, sei dazu fähig, mehr zu leisten als zuletzt.

Starke Junglöwen um Karger und Weber

Ein Sonderlob durfte sich der Doppeltorschütze abholen: Nico Karger. „Er hat es sehr gut gemacht, ist viel gelaufen und hat sich mit zwei Treffern belohnt“, so Runjaic. Der Torjäger selbst freute sich ebenfalls. „Es war wichtig für mich, mal zu treffen. Schön, dass es gleich doppelt geklappt hat“, sagte der 23-Jährige der AZ. Kurios: Ein Kumpel habe ihm vor dem Spiel noch gesagt, dass er zwei Tore schießen solle – Karger hat’s erledigt.

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Runjaic lobte zudem Innenverteidiger Felix Weber, der an der Seite von Felix Uduokhai auflaufen durfte und bewies, dass die Junglöwen-Produktion des Nachwuchsleistungszentrums weiter auf Hochtouren läuft. „Er hat sich gut angepasst, ein gutes Spiel gezeigt“, erklärte der Coach über den 21-Jährigen. Leidtragender des Weber-Aufstiegs: Rodnei. Der verletzungsanfällige Brasilianer braucht nach seinen Einsätzen stets mehrere Tage Auszeit. Auf ihn zu bauen, scheint sich Runjaic nicht länger leisten zu wollen. Nach AZ-Informationen kann der 31-Jährige wohl die Löwen verlassen.

Unauffälliger Probespieler Regula

Knapp 30 Minuten durfte sich Testspieler Paulo Regula zeigen, blieb aber blass. „Der Junge kann Fußball spielen“, ließ sich Runjaic widerwillig entlocken, „mehr kann man nicht sagen.“ Klingt ebenfalls eher danach, als hätte der Portugiese keine Zukunft in Giesing.

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