"Uns fehlt im Zentrum ein Leader": TSV-1860-Trainer Kayabunar findet nach Testspielsieg klare Worte

Der TSV 1860 siegt beim Bayernligisten FC Deisenhofen durch zwei Jokertore, doch Coach Alper Kayabunar vermisst einen Anführer.
Matthias Eicher
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Ihm fehlt ein Leader im Mittelfeld: Sechzig-Coach Alper Kayabunar.
Ihm fehlt ein Leader im Mittelfeld: Sechzig-Coach Alper Kayabunar. © IMAGO

Fünftes Testspiel, fünfter Sieg: Der TSV 1860 hat sich am vergangenen Samstag beim FC Deisenhofen zu einem 2:0-Erfolg gemüht. Die beiden Joker Rron Gosalci (81.) und Arian Ortivero Calderon (86.) trafen spät für die Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar, von der weiterhin nicht geklärt ist, ob sie jemals im Regionalliga-Spielbetrieb in dieser Form zusammenspielen wird.

Althaus könnte den TSV 1860 noch verlassen

"Wir hatten uns mit Ball schwergetan, Tempo ins Spiel zu kriegen und den Gegnern in die eigene Hälfte zu drücken", erklärte Kayabunar (40) nach dem Duell: "Das haben wir in der Pause angesprochen." Zudem sei der Rasen bei hochsommerlichen Temperaturen sehr trocken gewesen: "Aber das darf trotzdem keine Entschuldigung sein. Das müssen wir einfach besser machen. Das ist uns in den letzten 20 Minuten gelungen. Da haben wir uns einige Torchancen erarbeitet."

In schwierigen Situationen oder wenn das Spiel nicht nach Wunsch läuft, dann fehlt uns im Zentrum ein Spieler, der die Führung übernimmt, ein Leader!

Alper Kayabunar

Nachvollziehbar: Der TSV-Trainer bemängelte grundsätzlich, dass seinen Youngster ein Anführer fehlen würde. "Wir sind eine extrem junge Mannschaft. In schwierigen Situationen oder wenn das Spiel nicht nach Wunsch läuft, dann fehlt uns im Zentrum ein Spieler, der die Führung übernimmt, ein Leader!", so Kayabunar. Dies spreche man "immer wieder an und wir versuchen, einen jungen Spieler in diese Rolle reinzubringen". Mit Samuel Althaus hat ein zumindest drittligaerfahrener Akteur aufgrund von Knieproblemen gefehlt, der die Blauen nach AZ-Infos aufgrund von höherklassigen Ambitionen allerdings auch noch verlassen könnte.

Nur noch die Unterschrift unter einen neuen Vertrag fehlt: Tunay Deniz.
Nur noch die Unterschrift unter einen neuen Vertrag fehlt: Tunay Deniz. © IMAGO

Deniz wartet auf Vertragsabschluss mit TSV 1860

Routinier Tunay Deniz, der gerne bei 1860 bleiben würde, hält sich derweil am Trainingsgelände fit und wartet darauf, dass die alte, vorinsolvente Fußballfirma oder vielmehr die neue vom e.V. gegründete Spielbetriebsgesellschaft der Giesinger einen neuen Vertrag mit ihm schließen kann.

Zuletzt hatte 1860 gegen den VfB Forstinning (4:0), den FC Sportfreunde Schwaig (5:1), den SV Kay (11:0) und den TSV Moorenweis (7:1) gesiegt.

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5 Kommentare
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  • Der Wahrheit am 14.07.2026 15:53 Uhr / Bewertung:

    Mei, wo feids bei uns ned????

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  • Altlöwe 65 am 13.07.2026 15:54 Uhr / Bewertung:

    Her Paula hat wahrscheinlich keine Lust die Mannschaft wenigstens etwas zu verstärken.Wie soll das funktionieren? TAFFERTSHOFER hat schon bei Ulm unterschrieben, andere Spieler werden früher oder später folgen.Seit Wochen warten wir,dass neue Spieler kommen und was passiert...einfach nichts.Herr Paula und Herr Mang versprechen was das Zeug hält,und alle sitzen schon jetzt in den Startlöchern um dann sich aus dem Staub zu machen.Wissen sie eigentlich was sie den Fans und dem Verein zumuten und was das für 1860 München bedeutet ? Ich bin seit 50 Jahren Fan von diesem Verein,was aber hier vorgeht übertrifft wirklich alles.
    Kein Konzept,keine Bindung zum Trainer, nur Geschwafel und keine klare Linien die das sinkende Schiff retten könnten.Macht weiter so!!Die Fans haben wirklich mehr Ahnung als das ganze Management

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  • Ultralöwe am 13.07.2026 10:51 Uhr / Bewertung:

    60 wird mit der jetzigen Führung nie nehr Profifußball betreiben. Ohne Sponsoren ist kein Profifußball mehr möglich da die Spielergehälter, der ganze Betrieb von einen Verein alleine nicht mehr zu strmmen ist. Die Spendenaktion ist ja ganz nett, aber wie soll dad weizer gehen, wollen die Ultras jedes Jahr so eine Aktion starten? Wenn man schaut was 60 alleine dieses Jahr Strafgelder gezahlt hat sind die 300.000 € die bis jetzt zusammen gekommen sind schon nicht mehr so viel Wert. Mang führt im Grunde Reisingers Weg weiter mit dem Unterschied das er besser reden kann und nicht nur auf Stress aus ist. Wir haben noch nicht einmal ein Team das spielen könnte und da wird sich auch diese Woche nichts mehr ändern. 60 wird von Leuten geführt die keinen Profifußball mehr haben wollen.

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