TSV 1860: Schwindsüchtiger Partner - Uli Hoeneß mit Seitenhieb gegen Sechzig

Der TSV 1860 und der FC Bayern – ein Feindschaft, die kein Ende findet. Bayern-Präsident Uli Hoeneß setzt bei seiner Abschiedsrede nochmal einen Seitenhieb gegen die Löwen, dabei geht es, wie so oft, um die Allianz Arena.  
| Julian Huter
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Der TSV 1860 und der FC Bayern – eine Feindschaft, die kein Ende findet. Bayern-Präsident Uli Hoeneß setzt bei seiner Abschiedsrede nochmal einen Seitenhieb gegen die Löwen, dabei geht es, wie so oft, um die Allianz Arena.  

München - Bei seiner großen Abschiedsrede als Präsident auf der JHV des FC Bayern konnte sich Uli Hoeneß einen Seitenhieb gegen die Löwen nicht verkneifen: "Wir mussten in der Allianz Arena zunächst leider einen Partner aufnehmen, der ein bisschen schwindsüchtig war. Aber als die von uns gewichen sind, haben wir gelebt wie die Made im Speck", sagte der Präsident und erntete Gelächter und Applaus der Mitglieder.

TSV 1860 verkaufte Anteile an der Stadion-GmbH an den FC Bayern

Damit spielte Hoeneß, auf die schon Anfang der 2000er Jahre bestehende finanzielle Schwäche an. Ursprünglich waren der TSV 1860 und der FC Bayern zu jeweils 20 Prozent an der Allianz Arena München Stadion GmbH beteiligt, die Bauherr und Eigentümer des Stadions ist. Die Mieteinnahmen, die von den beiden Vereinen an die GmbH gezahlt wurden, sollten die Verbindlichkeiten für den Bau tilgen.

Allerdings hatte der TSV 1860 mit finanziellen Problemen zu kämpfen und verkaufte am 27. April 2007 seine Anteile für elf Millionen Euro an den FC Bayern. Seitdem ist die GmbH eine hundertprozentige Tochter der Roten.   

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