TSV 1860 München: Nach Uerdingen-Pleite - Löwen kritisieren Schiedsrichter scharf

Der TSV 1860 muss gegen den KFC Uerdingen die erste Heimniederlage dieser Sasion in der 3. Liga hinnehmen. Tim Rieder und Daniel Bierofka kritisieren die Leistung von Schiedsrichter Tobias Fritsch scharf. 
| Matthias Eicher, Julian Huter
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Sechzig-Kapitän Felix Weber wurde gegen Uerdingen vorzeitig zum Duschen geschickt.
imago/Eibner Sechzig-Kapitän Felix Weber wurde gegen Uerdingen vorzeitig zum Duschen geschickt.

München - Tim Rieder war nach der bitteren 0:1-Heimpleite gegen den KFC Uerdingen mächtig angefressen. Gar nicht gut zu sprechen war der 26-Jährige auf Schiedsrichter Tobias Fritsch. "Ich denke, dass der Schiri am Anfang auch ein bisschen für Uerdingen gepfiffen hat, meinte Rieder nach dem Spiel am "Magenta Sport"-Mikrofon.

Sechzig-Kapitän Felix Weber wurde gegen Uerdingen vorzeitig zum Duschen geschickt.
Sechzig-Kapitän Felix Weber wurde gegen Uerdingen vorzeitig zum Duschen geschickt. © imago/Eibner

Der Unparteiische aus Mainz stellte Sechzig-Kapitän Felix Weber in der 51. Minute mit Geb-Rot vom Platz. Mit dieser umstrittenen Entscheidung zog er den Unmut der Löwen auf sich. "Er hat die Kontrolle über das Spiel verloren. Dann wurde es immer hitziger, aber ich denke nicht, dass das eine klare gelb-rote Karte war. Letzendlich hebt der Gegenspieler auch schon davor ein bisschen ab", so Rieder weiter.

Bierofka: "Das war heute kein Fußballspiel"

Die Leihgabe aus Augsburg hatte das Gefühl, dass der Schiedsrichter mit zweierlei Maß gemessen hat: "Ich glaube auch nicht, dass man Felix Weber gleich mit dem ersten Foul die gelbe Karte geben muss. Die Uerdinger haben auch ein oder zwei Fouls begangen und nicht direkt Gelb gesehen", argumentierte Rieder. "In der Summe war es wahrscheinlich schon Gelb-Rot", gab der gebürtige Dachauer nach Ansicht der Fernsehbilder zu: "Aber man kann vielleicht darüber reden, ob es auf der anderen Seite auch Gelb-Rot hätte geben müssen."

Löwen-Trainer Daniel Bierofka wollte die Schiedsrichterleistung nicht als Ausrede für die Niederlage gelten lassen, ließ aber auch kein gutes Haar am Unparteiischen. "Der Schiedsrichter ist keine Entschuldigung, aber er hatte nullkommanull Kontrolle. Er hat gelbe Karten verteilt, wie er wollte, aus meiner Sicht teilweise nicht gerechtfertigt. Da hat mir die Verhältnismäßigkeit total gefehlt", entrüstete sich Bierofka nach dem Spiel. Der Ex-Profi trauert vor allem den vergebenen Chancen seiner Mannschaft nach.

"Grundsätzlich müssen wir uns an die eigene Nase packen. Mit zehn Mann laufen wir mit Zwei gegen Eins auf das Uerdinger Tor, bekommen den Ball nicht rein und dann kriegen wir diesen Weitschuss. Das war heute kein Fußballspiel", stellt Bierofka klar.

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