TSV 1860 München: Kritik wegen Spielansetzung gegen den VfB Stuttgart in der 2. Liga

Nach AZ-Informationen rechnen die Löwen für das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Mittwochabend mit 45.000 Zuschauern. Doch es hätten viel mehr sein können. Nicht nur im Schwabenland wird die Ansetzung des Südschlagers kritisiert.
| Patrick Mayer
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Gegen den VfB Stuttgart soll die Arena (fast) voll werden.
Gegen den VfB Stuttgart soll die Arena (fast) voll werden. © imago/foto2press

München/Stuttgart - Es ist ein echter Südschlager: Am Mittwochabend treffen in der Arena in Fröttmaning mit dem TSV 1860 und dem VfB Stuttgart zwei ehemalige Bundesligisten und Traditionsklubs aufeinander (17:30 Uhr, im AZ-Liveticker). Markant: Über die A8 sind es vom Vereinsgelände der Schwaben im Stuttgarter Arbeiterstadtteil Bad Canstatt bis zur Allianz Arena nur knapp 220 Kilometer. Und der VfB ist bekannt dafür, stets Tausende Fans mit zu Auswärtsspielen zu bringen.

Unmut über Ansetzung von 1860 gegen VfB

Beste Voraussetzungen also für den Klassiker? Von wegen! Die frühe Anstoßzeit sorgt in München und Stuttgart gleichermaßen für Unmut. 17:30 Uhr ist nicht gerade Arbeitnehmer-freundlich. Die Kritiker argumentieren, dass bei einer Terminierung am Wochenende die Arena wohl beinahe voll gewesen wäre.

Wie die "Stuttgarter Nachrichten" berichten, wäre dann gut und gerne mit mehr als 20.000 Fans aus dem Schwabenland zu rechnen gewesen. Hätte, wäre, wenn. Nun sollen es etwa 10.000 Anhänger sein, die die Reise nach München antreten. Das Gästekontingent ist demnach bereits vergriffen, viele VfB-Fans versuchten noch, über Sechzig an Karten zu kommen.

TSV 1860 rechnet mit 45.000 Zuschauern

Wie die Giesinger auf Anfrage der AZ erklärten, rechnen sie gegen den Bundesliga-Absteiger nun mit 45.000 Zuschauern. Bis zum späten Montagabend waren demnach 38.000 Tickets abgesetzt. Zum Vergleich: Im bayerisch-fränkischen Derby gegen die Würzburger Kickers kamen gerade mal 22.600 Zuschauer ins weite Rund. Es sind diesmal deutlich mehr, es hätten aber noch viel mehr sein können.

Das ist auch für den VfB nicht ideal. Der große Aufstiegsfavorit konnte keines seiner letzten vier Spiele gewinnen. Zwar sind die Stuttgarter mit 50 Punkten dank der besseren Tordifferenz noch Tabellenführer der 2. Liga. Doch Eintracht Braunschweig (50), Union Berlin (50) und Hannover 96 (49) sind mehr als in Schlagdistanz.

Staus und volle U-Bahnen drohen

Für den Meister von 2007 ist es ein umso wichtigeres Spiel in München, eines, bei dem beide Klubs auf mehr Fans verzichten müssen als möglich gewesen wäre. Die Löwen bitten alle Zuschauer indes um eine frühe Anreise, um eine stressfreie und pünktliche Ankunft zu garantieren. Schließlich sind sowohl die U6 als auch der Mittlere Ring im Feierabendverkehr ohnehin enorm ausgelastet. Es drohen Staus und volle U-Bahnen. Noch so eine Kritik an der Ansetzung dieses Spiels.

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