TSV 1860 München in der Relegation: Diese Löwen waren schonmal dabei

Zwei Jahre nach der Last-Minute Rettung gegen Kiel muss der TSV 1860 erneut in die Relegation. Viele Spieler wechselten, doch zwei Retter von damals sind immer noch da. Ein Überblick.
| Ludwig Vaitl
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Unzählige Spieler von damals haben den Verein mittlerweile verlassen. Aber der Reihe nach: Eicher, Schindler, Kagelmacher, Stahl, Bandowski, Rama, Hain, Okotie, Vollmann, Weigl, Wolf und Vollmann sind alle nicht mehr bei 1860. Alle spielten damals im Rückspiel gegen Kiel.
Rauchensteiner/Augenklick 7 Unzählige Spieler von damals haben den Verein mittlerweile verlassen. Aber der Reihe nach: Eicher, Schindler, Kagelmacher, Stahl, Bandowski, Rama, Hain, Okotie, Vollmann, Weigl, Wolf und Vollmann sind alle nicht mehr bei 1860. Alle spielten damals im Rückspiel gegen Kiel.
Die gute Nachricht: Der Relegationsretter persönlich, Kai Bülow, ist immer noch bei den Blauen. Die einzige Konstante im Löwen-Chaos. Der Siegtorschütze gegen Kiel genießt bei den Fans großes Ansehen,  bei Vitor Pereira sieht es weniger gut aus. Trotz massiver Personalnot ist Bülow nicht mehr erste Wahl. Zuletzt erhielt sogar Debütant Weber den Vorzug.
sampics 7 Die gute Nachricht: Der Relegationsretter persönlich, Kai Bülow, ist immer noch bei den Blauen. Die einzige Konstante im Löwen-Chaos. Der Siegtorschütze gegen Kiel genießt bei den Fans großes Ansehen, bei Vitor Pereira sieht es weniger gut aus. Trotz massiver Personalnot ist Bülow nicht mehr erste Wahl. Zuletzt erhielt sogar Debütant Weber den Vorzug.
Auch der zweite Wegbereiter zur damaligen Rettung ist noch im Team. Adlung war damals noch Fixpunkt im Team. Sein Ausgleichstor in der 78. Minute gegen Kiel ebnete den Weg zur Rettung. Aktuell schafft es Adlung nicht mal mehr in den Kader. Seinen letzten Einsatz hatte er Anfang Februar, am 19. Spieltag, bei der 1:2-Niederlage in Bielefeld.
sampics/Augenklick 7 Auch der zweite Wegbereiter zur damaligen Rettung ist noch im Team. Adlung war damals noch Fixpunkt im Team. Sein Ausgleichstor in der 78. Minute gegen Kiel ebnete den Weg zur Rettung. Aktuell schafft es Adlung nicht mal mehr in den Kader. Seinen letzten Einsatz hatte er Anfang Februar, am 19. Spieltag, bei der 1:2-Niederlage in Bielefeld.
Auch Maximilian Wittek ist noch im Team. Doch auch er hat seinen Stammplatz mittlerweile an Marnon Busch verloren. Immerhin ist er eine der ersten Einwechseloptionen, die Pereira hat. Aber auc er konnte die Pleite in Heidenheim nicht verhindern.
Rauchensteiner / Augenklick 7 Auch Maximilian Wittek ist noch im Team. Doch auch er hat seinen Stammplatz mittlerweile an Marnon Busch verloren. Immerhin ist er eine der ersten Einwechseloptionen, die Pereira hat. Aber auc er konnte die Pleite in Heidenheim nicht verhindern.
Relegationserfahren ist auch Stefan Ortega. Der Keeper stand gegen Kiel im Fokus und das obwohl er nur auf der Bank saß. In der Nachspielzeit drosch er einen Ball  auf die Tribüne, um wertvolle Sekunden zu gewinnen. Schiedsrichter Kircher zeigte Gelb. Sein Konkurrent Vitus Eicher, der mittlerweile zum FC Heidenheim gewechselt ist, hielt die Löwen mit tollen Paraden im Spiel. Mit Bielefeld zog Ortega im Relegationsduell 2013/14 gegen den SV Darmstadt allerdings den Kürzeren.
dpa 7 Relegationserfahren ist auch Stefan Ortega. Der Keeper stand gegen Kiel im Fokus und das obwohl er nur auf der Bank saß. In der Nachspielzeit drosch er einen Ball auf die Tribüne, um wertvolle Sekunden zu gewinnen. Schiedsrichter Kircher zeigte Gelb. Sein Konkurrent Vitus Eicher, der mittlerweile zum FC Heidenheim gewechselt ist, hielt die Löwen mit tollen Paraden im Spiel. Mit Bielefeld zog Ortega im Relegationsduell 2013/14 gegen den SV Darmstadt allerdings den Kürzeren.
Krisztian Simon:
Pechvogel Simon absolvierte nach seinem Einsatz im Hinspiel gegen Kiel insgesamt nur noch drei Pflichtspiele für 1860. Der ungarische Nationalspieler zog sich gleich zwei Kreuzbandrisse zu und hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Aktuell kann er wieder spielen, bisher konnte er dies aber nur bei den Amateuren zeigen.
Rauchensteiner/Augenklick 7 Krisztian Simon: Pechvogel Simon absolvierte nach seinem Einsatz im Hinspiel gegen Kiel insgesamt nur noch drei Pflichtspiele für 1860. Der ungarische Nationalspieler zog sich gleich zwei Kreuzbandrisse zu und hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Aktuell kann er wieder spielen, bisher konnte er dies aber nur bei den Amateuren zeigen.
Daylon Claasen:
Mit Ortega zusammen das letzte Artefakt aus der Ära Poschner. Kam schon damals gegen Kiel nicht zum Einsatz, stand aber im Kader. Der 27-Jährige spielte zuletzt Ende Februar, beim 2:0-Sieg gegen Nürnberg.
Rauchensteiner, Augenklick 7 Daylon Claasen: Mit Ortega zusammen das letzte Artefakt aus der Ära Poschner. Kam schon damals gegen Kiel nicht zum Einsatz, stand aber im Kader. Der 27-Jährige spielte zuletzt Ende Februar, beim 2:0-Sieg gegen Nürnberg.

Zwei Jahre nach der Last-Minute-Rettung gegen Kiel muss der TSV 1860 erneut in die Relegation. Viele Spieler wechselten, doch zwei Retter von damals sind immer noch da. Ein Überblick.

München – Zwei Jahre erscheinen im Mikrokosmos des TSV 1860 wie eine Ewigkeit. Zwei Jahre ist es her, dass Kai Bülow den Abstieg aus der Zweiten Liga in allerletzter Sekunde gegen Holstein Kiel noch abwenden konnten. Zwei Jahre, vier Trainer (Fröhling, Möhlmann, Runjaic, Pereira), fünf Sportdirektoren (Poscher, Kreuzer, Eichin, Power, Ayre) und unzählige Transfers später steht der TSV 1860 erneut dort, wo er schon vor zwei Jahren nicht hinwollte: in der Relegation. Ein blaues Déjà Vu also.

Und es gibt viele Parallelen zu damals: Wieder ist ein kompletter Neuanfang schiefgegangen. Wie schon zwei Jahre zuvor wurde viel Geld investiert und mehr als zehn Neuzugänge verpflichtet und alte Leistungsträger (Lauth/Kiraly, Schindler/ Kagelmacher) verkauft. In beiden Jahren wurde bedingungslos auf ein neues Spielsystem gesetzt von Trainern, die noch keine Erfahrung in der zweiten Liga vorzuweisen hatten (Moniz, Pereira). Ob die Löwen dieses Mal auch mit einem blauen Auge davon kommen?

In der Bildergalerie sehen Sie die verbliebenen Spieler, die wissen, wie man in der Relegation bestehen kann.

Lesen Sie hier: Ex-Löwe Andreas Geipl:

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