TSV 1860 München: Hausverbot für Medienvertreter!

Bei den Löwen bleibt es nicht nur beim angekündigten Presseboykott. Wie der Verein am Samstag mitgeteilt hat, ist den Medien ab sofort der Zugang zum Trainingsgelände nicht mehr gestattet. Hausverbot an der Grünwalder Straße!
| az/dpa
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Ab sofort dürfen Medienvertreter nicht mehr auf das Trainingsgelände des TSV. Die Löwen erteilen Hausverbot!
sampics/Augenklick/AZ Ab sofort dürfen Medienvertreter nicht mehr auf das Trainingsgelände des TSV. Die Löwen erteilen Hausverbot!

München - Der TSV 1860 München hat nach den jüngsten Entwicklungen rund um Investor Hasan Ismaik neben einem Presseboykott nun auch ein Hausverbot für Journalisten ausgesprochen. Den Medienvertretern sei "der Zugang zum Trainingsgelände nicht gestattet", teilte der Fußball-Zweitligist am Samstag mit.

Der kriselnde Verein, der sich zu Wochenbeginn vom Cheftrainer und seinen beiden Geschäftsführern trennte, hatte zunächst am Freitagabend erste Maßnahmen ergriffen: "Sämtliche Repräsentanten der Löwen sowie die 1860-Lizenzmannschaft stehen bis auf Weiteres nicht für Interviews und Gesprächsanfragen aller Medien zur Verfügung." Den vertraglichen Verpflichtungen der Liga, etwa bei Spieltags-Pressekonferenzen, komme 1860 weiter nach.

Runjaic-Entlassung: Verstoß gegen 50+1?

Tags zuvor hatte Geldgeber Ismaik in einem wüsten Facebook-Eintrag die Medien heftig kritisiert und ihnen eine "Lügenkampagne" sowie die Manipulation der Fans vorgeworfen. Daraufhin wurde der Verein vom Bayerischen Journalistenverband zu mehr Sachlichkeit aufgefordert.

Im ersten Punktspiel nach der Trennung von Trainer Kosta Runjaic müssen die "Löwen" am Sonntag unter Interimscoach Daniel Bierofka beim Tabellenführer Eintracht Braunschweig (13.30 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker) antreten.

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