TSV 1860 München: Hasan Ismaik kritisiert Schiedsrichterin Bibi Steinhaus

Die Löwen geben gegen St. Pauli vor den Augen des Investors eine 1:0-Führung aus der Hand. Der äußert sich nach dem Spiel zur Niederlage und sieht die Schuld für den Einbruch bei Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus.
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Verfolgten die Partie im Stadion: Interimsgeschäftsführer Anthony Power (l), Hasan Ismaik und Präsident Peter Cassalette (r).
Rauchensteiner/Augenklick Verfolgten die Partie im Stadion: Interimsgeschäftsführer Anthony Power (l), Hasan Ismaik und Präsident Peter Cassalette (r).

Die Löwen geben gegen St. Pauli vor den Augen des Investors eine 1:0-Führung aus der Hand. Der äußert sich nach dem Spiel zur Niederlage und sieht die Schuld für den Einbruch bei Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus.

München 1:2 gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Nach der Heim-Pleite gegen St. Pauli hängen die Löwen-Köpfe wieder ein bisschen tiefer – außer bei Investor Hasan Ismaik? Der schrieb nämlich am Abend nach dem Spiel, das er persönlich in der Allianz Arena verfolgte, dass sich seine Enttäuschung über das Ergebnis in Grenzen halte. Warum? Weil es seiner Ansicht nach wie so oft nicht des Löwen eigene Schuld war.

"... weil ich gesehen habe, wie wir aus der Spur gekommen sind. Bis zum unberechtigten Handelfmeter, den ich bis jetzt nicht nachvollziehen kann, hatten wir Ball und Gegner im Griff und das sehe ich definitiv nicht durch die Vereinsbrille", wettert der Jordanier gegen Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus.

Die hatte beim Stand von 1:0 für Sechzig in der 35. Minute auf Elfmeter für die Hanseaten entschieden, nachdem Sobota den angelegten Arm von Ba angeschossen hatte – eine Entscheidung, über die sich streiten ließ. Sobiech verwandelte den Strafstoß sicher und brachte Pauli zurück ins Spiel.

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Doch nicht nur hier, auch in der zweiten Halbzeit, als Sechzig beim Stand von 1:2 zunehmends die Ideen ausgingen, soll Steinhaus laut Ismaik falsch gelegen haben: ein angebliches Handspiel im Strafraum von St. Pauli sei nicht gepfiffen worden. Ismaik: "Ich hätte mir nach dem Spiel von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus eine Entschuldigung gewünscht." In dieser Situation war die Entscheidung, weiterspielen zu lassen, jedoch korrekt.

Ismaik bedankt sich für die Fan-Unterstützung

Aber der Investor wäre nicht er, würde er nicht auch aufbauende Worte für seine Löwen finden. Besonders imponiert hat Ismaik demnach die Rückkehr der Ultras ins Stadion. "Die Mannschaft hat zwar seit langer Zeit wieder ein Heimspiel verloren, aber der Verein hat durch die Ultra-Rückkehr der "Münchner Löwen" an Zusammenhalt und Stärke gewonnen. Das hat mich sehr stolz und glücklich gemacht."

Außerdem ist sich der Investor sicher, dass die Spieler sich schnell von dem Rückschlag erholen. Gegen Hannover 96 (Samstag, 13.00 Uhr) soll dann die Auswärtsbilanz geschönt werden – hoffentlich ohne Schiedsrichter-Zoff. Denn Gegenwehr dürfte vom aktuellen Tabellendritten ohnehin genug zu erwarten sein.

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