TSV 1860 München gegen FC Bayern München II

Drei Stunden vor dem Spiel entdeckt die Polizei am Grünwalder Stadion einen verdächtigen Gegenstand – ansonsten bleibt es friedlich.  
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Hier rückt der Sprengstoff-Experte an.
Patrizia Anderl Hier rückt der Sprengstoff-Experte an.

Drei Stunden vor dem Spiel entdeckt die Polizei am Grünwalder Stadion einen verdächtigen Gegenstand – ansonsten bleibt es friedlich.

München - Der Fund einer größeren Rauchbombe hat am Sonntag ein ansonsten weitgehend friedliches Derby überschattet.

Drei Stunden vor dem Spiel zwischen 1860 München und den Amateuren des FC Bayern entdeckte die Polizei am Candidberg einen verdächtigen Gegenstand. Dieser war hinter der Gegentribüne außerhalb des Grünwalder Stadions deponiert worden.

Sprengkommando rückte an

Wie die Polizei später mitteilte, handelte es sich dabei um eine Art Rauchgranate. Für die Abklärung musste die Candidstraße gesperrt werden. Sogar ein Sprengkommando rückte an. Gegen 14 Uhr konnten die Spezialisten dann aber Entwarnung geben.

Die selbst gebastelte Rauchbombe sollte offenbar per Fernsteuerung gezündet werden. Wer sie am Candidberg abgestellt hatte und warum, ist bislang noch nicht bekannt. Die Polizei hat aber Ermittlungen aufgenommen. Schließlich handelt es sich um einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. Dem Täter droht bis zu einem Jahr Haft. Aufgrund des Bomben-Wirbels kam es zu Verzögerungen beim Einlass. Die Partie konnte trotzdem pünktlich um 15 Uhr angepfiffen werden.

Bemerkenswert frielich

Außer der Rauchbombe gab es vor dem Spiel keine nennenswerten Vorkommnisse. Mal ein Böller, mal eine zerdepperte Bierflasche – die Stimmung blieb für ein Derby aber bemerkenswert friedlich. Nach dem Pyro-Zwischenfall beim Auswärtsspiel in Augsburg vergangene Woche zeigten sich die Löwen-Fans dieses Mal betont lammfromm.

Auch nach dem Spiel blieb es in Giesing ruhig – und das trotz der 0:1-Niederlage der favorisierten Sechziger. Rund 500 Polizisten stellten sicher, dass die beiden Fan-Lager rund um das Grünwalder Stadion strikt voneinander getrennt blieben.

Auf den Straßen waren die Kräfteverhältnisse aber ohnehin deutlich. Auf 11 500 Löwen-Fans kamen ungefähr 1000 Bayern-Anhänger.

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