TSV 1860: Löwen-Ultras kritisieren Montagsspiele

Der TSV 1860 trifft am Montag in der Dritten Liga auf den VfR Aalen. Das passt den Ultras der Löwen gar nicht - wegen des Termins.
| Patrick Mayer
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Lautstark: die Löwen-Fans in der Westkurve des Grünwalder Stadions.
sampics/Augenklick Lautstark: die Löwen-Fans in der Westkurve des Grünwalder Stadions.

München - Es ist einer der größten Streitpunkte zwischen der organisierten Fan-Szene in Fußball-Deutschland und dem Deutschen Fußball-Bund: Spiele unter der Woche.

VfR Aalen kommt am Montag

Ungünstig für viele Fans, müssen (oder dürfen) sie freilich einem Beruf nachgehen. Ein Ärgernis für die Ultras des TSV 1860 sind die Montagsspiele in der Dritten Liga. In der Hinrunde mussten die Sechzger an einem Montag gegen die Würzburger Kickers (1:1) ran. An diesem Montag ist nun der Tabellenletzte VfR Aalen im Grünwalder Stadion zu Gast (19 Uhr, live bei Magenta Sport und im AZ-Liveticker).

Und das passt den "Münchner Löwen", den Ultras von Sechzig, wegen der Terminierung gar nicht. Deswegen rufen sie über ihre Internetseite zu einem Protest auf. Sie werden aber das Heimspiel auf Giesings Höhen nicht etwa boykottieren. Die Mannschaft braucht nach nur drei Siegen aus den letzten 17 Liga-Spielen schließlich auch jede Unterstützung.

TSV 1860: Protest durch Futsal-Besuch

Stattdessen wollen sie geschlossen die Partie der Futsal-Löwen am Samstag gegen Croatia Stuttgart besuchen - unter dem Motto: "Fußball findet samstags statt". Sie wollen damit "ein Zeichen gegen die Spieltagszerstückelung und gegen Spiele unter der Woche setzen". Ob es was bringt?

"Die Vereine wollten die Montagsspiele, und zwar geschlossen, alle Klubvertreter haben zugestimmt! Daraufhin sind die TV-Einnahmen für die 3. Liga deutlich erhöht worden. Es gibt von uns jetzt keine andere Position", hatte DFB-Vize und BFV-Boss Rainer Koch Anfang Dezember im Interview mit der AZ erklärt: "Sechzig bezieht sich darauf, sie seien gerade erst aufgestiegen. Aber so geht das nicht."

Lesen Sie hier: Er soll der neue Mann von Hasan Ismaik bei Sechzig sein

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