TSV 1860: Einlass-Stau am Grünwalder Stadion - das steckt dahinter

Bei Heimspielen des TSV 1860 gab es zuletzt Probleme am Einlass hinter der Westkurve des Grünwalder Stadions. Die Stadt erklärt sich. 
| Felix Müller
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Gedränge vor der Westkurve: Löwen-Fans warten oft (zu) lange an den Eingangstoren des Grünwalder Stadions.
privat Gedränge vor der Westkurve: Löwen-Fans warten oft (zu) lange an den Eingangstoren des Grünwalder Stadions.

München – Zu wenig geöffnete Eingänge, zu langsame Ordner, fehlende Knipser zum Entwerten der Dauerkarten: Es gibt verschiedene Thesen unter den Löwen-Fans, warum es zuletzt hinter der Westkurve zu sehr langen Wartezeiten kam und es teils sehr unangenehm eng am Einlass wurde.

Klar ist: Bei den Heimspielen gegen Unterhaching (Totopokal) und Uerdingen (Liga) kamen hunderte Fans teils erst weit nach Anpfiff in die Kurve. Die wartenden Anhänger verhielten sich laut Augenzeugen sehr diszipliniert. Und trotzdem wurde es so eng, "dass ich beinahe keine Luft mehr bekommen habe", wie beispielsweise eine junge Frau der AZ erzählt: "Ich hatte das Gefühl, erdrückt zu werden. Ein anderer Fan hat zum Glück gesehen, dass es mir nicht gut geht und mich da rausgezogen."

Stadt kennt das Problem - Zahl der Ordner angepasst

Fans berichten, dass sie, als sie endlich vorne vor einem Ordner gestanden seien, noch warten mussten, da nichtmal ein Knipser pro Ordner zur Verfügung stand und der Mann noch warten musste, bis der Kollege nebenan fertig war.

Bei der Stadt, der das Stadion gehört, heißt es auf AZ-Nachfrage, das Problem sei "bekannt". Man befinde sich dazu im "Austausch mit dem Verein". Die Zahl der Ordner sei dem "höheren Besucheraufkommen angepasst", betont eine Sprecherin des zuständigen Sportreferats. Und dass nicht immer alle Tore geöffnet werden? "Die optimale Zahl an Eingangstoren ist geöffnet", sagte sie. Der wichtigste Beitrag für einen sicheren und raschen Einlass sei "ein frühzeitiges Eintreffen der Fans am Stadion, das zu einer Entspannung der Situation beitragen würde". Hierzu wolle man künftig "noch mehr aufrufen" – und auch dazu, dass Fans trotz Hitze oder Regen schon früher hinein gehen in die – unüberdachte – Westkurve.

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