TSV 1860: Dennis Dressel ist kein Sechser - doch es fehlt an Alternativen

In der vergangenen Saison zählte Dennis Dressel zu den Erfolgsgaranten beim TSV 1860, in dieser Spielzeit läuft er wie viele Teamkollegen seiner Form hinterher. Für Trainer Michael Köllner auch eine Frage der Position - doch es mangelt an Alternativen.
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Seit 2007 beim TSV 1860: Dennis Dressel
Seit 2007 beim TSV 1860: Dennis Dressel © IMAGO / Ulrich Wagner

München - Nach vier sieglosen Spielen in Folge ist die Stimmung beim TSV 1860 angespannt, das wurde am Donnerstag einmal mehr deutlich. Im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Spiel beim FSV Zwickau (Samstag, 14 Uhr/Magenta Sport und im AZ-Liveticker) redete sich Trainer Michael Köllner einigermaßen unverhohlen den Frust von der Seele und äußerte sich dabei auch zur Situation von Dennis Dressel.

Dressel kann nicht auf seiner Paradeposition spielen

Der Mittelfeldspieler zählte in der abgelaufenen Saison noch zu den wichtigsten Stützen bei Sechzig und liebäugelte im Sommer mit einem Wechsel in die 2. Bundesliga zu Darmstadt 98 - in dieser Spielzeit läuft er seiner Form (als einer von vielen Löwen) deutlich hinterher.

Laut Köllner liegt dies auch an der veränderten Position: Während er in der vergangenen Spielzeit noch als Achter agierte und sich deutlich mehr in die Offensive einschalten konnte, muss der 23-Jährige in dieser Spielzeit in Abwesenheit des dauerverletzten Daniel Wein meist im defensiven Mittelfeld ran.

Köllner will Dressel auf seine Stammposition bringen

Köllner dazu: "Er ist kein Sechser. Wir haben mit dem Problem zu kämpfen, dass in diesem System andere Qualitäten erforderlich sind, die aus meiner Sicht derzeit – auch mit Blick auf die Form – nur Dennis erfüllt." Dennoch finde er es gut, dass Dressel die Situation annehme, auch wenn ihm die Position nicht perfekt liege.

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In Zukunft wolle man "natürlich schon schauen, dass wir wieder eine Position für ihn finden, auf der er so spielt wie letztes Jahr. Da war er kein Sechser. Ich hoffe, dass wir Dennis auch wieder auf seine Stammposition zurückbringen können, auf der er mit seiner Stärke glänzt", so Köllner weiter.

Köllner: Dressel beschäftigt die schwierige Lage bei 1860

Als Vollblut-Löwe (der 23-Jährige spielt bereits seit 2007 für 1860) beschäftige ihn die derzeit schwierige Situation durchaus, merkt der Trainer an. "Dennis versucht sich als Sechzger-Junge da zu hundert Prozent reinzubringen. Dass er derzeit auch Enttäuschung mit sich herumträgt, ist klar. Aber wir werden alles dafür tun, damit Dennis in den nächsten Wochen wieder tolle Spiele für uns abliefern kann."

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Wettbewerbsübergreifend stand Dressel in dieser Saison insgesamt 31 Mal auf dem Platz, weist mit zwei Toren und zwei Vorlagen allerdings eine dürftige Bilanz auf. In der vergangenen Spielzeit kam er in 39 Partien auf elf Torbeteiligungen (acht Tore, drei Vorlagen).

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