TSV 1860: Das sagt Neulöwe Michael Görlitz über sein Debüt

Beim 4:1-Sieg des TSV 1860 in der Regionalliga Bayern gegen den VfR Garching hat Winter-Neulöwe Michael Görlitz sein Debüt gegeben. Der 31-Jährige gibt sich gelöst, Trainer Daniel Bierofka erkennt reichlich Steigerungspotenzial.
| Matthias Eicher
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Michael Görlitz hatte am Freitagabend seinen ersten Einsatz für den TSV 1860.
imago/Sven Simon Michael Görlitz hatte am Freitagabend seinen ersten Einsatz für den TSV 1860.

München - Freitagabend, Flutlichtspiel des TSV 1860 gegen den VfR Garching, 80. Minute. "Endlich!", dürfte Michael Görlitz durch den Kopf geschossen sein: Endlich durfte der langzeitverletzte Winter-Neulöwe sein Debüt für den TSV 1860 feiern. Markus Ziereis verließ den Platz, Görlitz betrat das Spielfeld unter großem Beifall der Fans.

"Das fühlt sich geil an. Mein letztes Pflichtspiel ist schon ewig her, das war im Mai letzten Jahres. Da freut mich sehr, dass es jetzt endlich soweit war", erklärte der 31-Jährige, den ein Achillessehnenriss im Sommer 2017 über Monate lahmgelegt hatte, nach dem 4:1-Sieg.

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Michael Görlitz: Position egal, Hauptsacke "kicken"

Große Forderungen stellte er zunächst nicht: "Egal, wo mich der Trainer aufstellt – ich bin froh, wenn ich kicken darf und freue mich über jede Minute." Wäre auch etwas verfrüht, denn Görlitz hatte kaum mehr Ballaktionen als einen vergeblichen Versuch, einen Eckball herauszuholen, zu verzeichnen. Die Nummer 27 der Sechzger offenbarte zudem noch deutliche Defizite in Sachen Spritzigkeit.

Trainer Daniel Bierofka, der Görlitz eigenen Aussagen zufolge als Zehner oder auf der rechten Außenbahn eingeplant hat, wollte die Erwartungen nach dem Debüt seines einzigen Winter-Neuzugangs daher nicht zu hoch hängen: "Grundsätzlich war es wichtig, dass er jetzt mal reingekommen ist, die Atmosphäre aufgesaugt hat. Wir müssen in den kommenden Wochen arbeiten, um ihn da hin zu bekommen, wo er hin möchte und wo wir ihn hinhaben wollen."

Kann Görlitz Timo Gebhart ersetzen?

Immerhin: Görlitz' erste Schritte sind getan und nun gilt es, weiter daran zu feilen, das kleine Kraftpaket an die Mannschaft heranzuführen – damit der Comebacker den Ausfall von Timo Gebhart womöglich auch aus spielerischer Sicht vergessen machen kann.

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