TSV 1860: Corona-Krise eine Chance, die Streitereien ad acta zu legen

Helmut Richter, langjähriger Münchner Spielerberater, sieht in der Corona-Krise auch eine Chance für den TSV 1860.
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dpa/Andreas Gebert

München - Wie geht es in Zukunft beim TSV 1860 weiter? Der Münchner Spielerberater Helmut Richter hat im Löwen-Podcast "Radis Erben" über die Zeit nach der Corona-Krise gesprochen und sieht dabei nicht nur negative Auswirkungen. "Es kann für 1860 auch eine Chance sein", meint Richter, der selbst Mitglied bei den Giesingern ist.

Bei Sechzig sei alles eigentlich ganz einfach. "Im Grunde musst du nur die Kräfte, die Finanzkraft und das Knowhow bündeln. Du brauchst eine starke Führung, damit es bei nach oben geht", erklärt der langjährige Spielerberater und fügt an: "Du musst nur die Finanzkraft von Hasan Ismaik in die funktionierenden Strukturen des Vereins einbinden."

Ablösesummen werden "Tabu-Themen sein"

Richter, der lange Zeit die Ex-Löwen wie Peter Nowak oder Paul Agostino betreute, hofft durch das Coronavirus auf eine Trendwende bei Sechzig: "Vielleicht ist die Krise eine Chance, die Streitereien und Fehden ad acta zu legen. Es ist immer gut, wenn man miteinander und nicht übereinander redet."

Grundsätzlich glaubt der Münchner, dass ein "Reinigungsprozess" im Fußball stattfinden wird. "Die Budgets der Vereine und Verträge werden dementsprechend angepasst", so der Spielerberater.

In Zukunft werden dann vor allem in der zweiten und dritten Liga "Ablösesummen Tabu-Themen sein, weil es finanziell nicht machbar ist".

Lesen Sie hier: Warum den TSV 1860 ein Pokal-Aus hart treffen würde

 

 

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