Tim Rieder offenbart Versprechen von Efkan Bekiroglu

Efkan Bekiroglu trug sich bei Sechzigs Pleite gegen die Würzburger Kickers als einziger Spieler des TSV 1860 in die Torschützenliste ein. Kollege und Kumpel Tim Rieder erklärt, was ihm der scheidende Bekiroglu über seine verbleibenden Spiele im Löwen-Trikot offenbarte.
| Matthias Eicher
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Von links nach rechts: Efkan Bekiroglu, Tim Rieder und Prince Owusu
sampics / Stefan Matzke Von links nach rechts: Efkan Bekiroglu, Tim Rieder und Prince Owusu

München - Sie sind zwei dicke Kumpel und sie werden am Saisonende getrennte Wege gehen. Die Rede ist von Tim Rieder und Efkan Bekiroglu, beide Mittelfeldspieler des TSV 1860. Während die Zukunft von Rieder, Leihspieler von Bundesligist FC Augsburg, noch ungeklärt ist, wird Bekiroglu im Sommer zu Alanyaspor Külübü in die türkische Süper Lig wechseln.

Bekiroglus Abgang heißt noch lange nicht, dass sich der Deutsch-Türke nicht bis zum letzten Moment für die Sechzger zerreißt, wie Rieder nach der unnötigen Niederlage am Samstag gegen die Würzburger Kickers (1:2) erklärte.

Efkan Bekiroglu verspricht volle Löwen-Power

"Effe ist einer meiner besten Freunde. Er hat mir auch gesagt: Solange er das Löwentrikot trägt, bis zum letzten Spiel, wird er sich zu 100 Prozent für die Löwen reinschmeißen und will sich mit seinen besten Spielen verabschieden", stellt Rieder klar. Mit anderen Worten: Sein Spezl habe nicht vor, sich gedanklich vorzeitig zu verabschieden, sondern noch ein großes Ziel mit Sechzig.

Dieses Ziel heißt Aufstieg in die Zweite Liga. Soll dieser Traum zur Realität werden, müssen sich die Sechzger gehörig steigern und schnell wieder punkten. Gerade im heimischen Grünwalder Stadion, wie Rieder meint: "Natürlich ist es hart, wenn die Konkurrenten gewinnen. Aber wir haben nie auf die anderen geschaut und müssen unsere Hausaufgaben erledigen. Das ist uns nicht gelungen. Wir müssen unsere Heimspiele gewinnen."

Tim Rieder will beim TSV 1860 bleiben

Zu welchem Zeitpunkt Rieder Klarheit über seine Zukunft erlangt, ist noch ungewiss: Im Bundesliga-Kader des FCA konnte sich der 26-Jährige bislang nicht durchsetzen, bei den Sechzgern hat der gebürtige Dachauer eine neue sportliche Heimat unweit seines alten Wohnorts gefunden. Rieder hat bereits öfter bekräftigt, gerne auf Giesings Höhen bleiben zu wollen, doch Sechzigs Kaderplanung stagniert derzeit.

Ob 1860 Rieder halten kann oder nach Bekiroglu den nächsten Leistungsträger verliert, ist genauso ungewiss wie die Frage, ob es für die Sechzger noch nach oben geht. Klar ist: Kann Sechzigs Spielmacher sein Versprechen umsetzen, stehen die Chancen in jeglicher Hinsicht besser.

Lesen Sie auch: Pfeifer oder Froberg? Am Dienstag tagt der Beirat

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren