T-Frage: Gerüchte werden wilder - Löwen nehmen Stellung

Während sich zuletzt die Gerüchte überschlugen, wer neuer Trainer des TSV 1860 wird, geben die Löwen eine Mitteilung ab: Internationale Kandidaten oder Star-Trainer aus der Premier League sind kein Thema. Auch Thorsten Fink hat den Zuschlag nicht erhalten.
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Schon beim HSV schnell nicht mehr ein Herz und eine Seele: Sportchef Oliver Kreuzer und Trainer Thorsten Fink.
firo/Augenklick Schon beim HSV schnell nicht mehr ein Herz und eine Seele: Sportchef Oliver Kreuzer und Trainer Thorsten Fink.

München - Der neue Trainer des TSV 1860 steht fest. "Wir haben uns geeinigt", verkündete Präsident Peter Cassalette am Mittwoch, den Namen des neuen Übungsleiters wollte er aber noch nicht verraten. Erst müsse man die Verträge unterzeichnen. Vorstellung Anfang nächster Woche.

Daher brodelt's weiter in der Gerüchteküche: Wer wird der neue Löwen-Dompteur? Während zuletzt aus dem Umfeld des Vereins Namen wie Steve McClaren (Newcastle United) oder gar Manuel Pellegrini (Manchester City) zu hören waren, spekulierte die "Bild" damit, dass Investor Hasan Ismaik ohne Wissen von Sportchef Oliver Kreuzer den ehemaligen Bayern-Profi Thorsten Fink verpflichtet haben soll.

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Das wäre, nicht nur wegen Ismaiks Versprechen, künftig gemeinsam mit den Vereinsbossen die Entscheidungen treffen zu wollen, höchst sonderbar - sondern auch, weil Kreuzer nach AZ-Informationen nicht das beste Verhältnis zu Fink pflegt. Im September 2013 entließ Kreuzer, damaliger Sportvorstand des HSV, den damaligen Coach Fink.

Danach gab es Stunk vom 48-Jährigen, der in Richtung Hamburg pöbelte und es damit schaffte, Kreuzer auch nach seinem Rauswurf noch zu echauffieren ("Er sollte endlich den Mund halten"). Schon zuvor war es zwischen Kreuzer und Fink zu Auseinandersetzungen gekommen, beispielsweise aufgrund Finks Verbannung einiger Spieler aus dem Kader. Eine Inthronisierung Finks wäre also einem Affront gegenüber Kreuzer gleich gekommen.

1860-Erklärung: internationaler Startrainer kein Thema

Angesichts der immer wilder werdenden Gerüchte sahen sich nun die Löwen dazu gezwungen, eine Erklärung abzugeben: "Guten Morgen Löwen, dass über die Trainerfrage bei uns spekuliert wird, ist klar. Dass wir uns als Verein nicht daran beteiligen können und wollen, ebenfalls. Aufgrund der Vielzahl an Namen und Personen, die zuletzt diskutiert wurden, sehen wir allerdings die Notwendigkeit Folgendes klarzustellen: Bei allem Respekt für die Kandidaten - international, mit Erfahrung in der Premier League, was haben wir nicht alles gelesen - sie sind kein Thema bei uns, es gab weder Treffen noch Kontakt zu diesen Personen", schrieben die Löwen am Donnerstagvormittag.

Einzig die grundsätzliche Einigung auf einen Kandidaten bestätigten die Sechzger: "Was wir sagen können: Wir haben unsere Entscheidungsfindung abgeschlossen. Wir freuen uns darauf, Euch unseren neuen Trainer in den nächsten Tagen vorzustellen!" Damit bleibt weiter abzuwarten, wer der neue Mann an der Seitenlinie ist. Fink wird er jedenfalls genauso wenig heißen wie McClaren oder Pellegrini.

 

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