Steiner: "Wer weiß, wer sich bei uns alles gegenseitig ans Bein pinkelt"

Otto Steiner zeigt sich im BR enttäuscht darüber, dass Interna aus der Aufsichtsratssitzung nach draussen getragen wurden. "Gezielte Unwahrheiten kann man im Umfeld von 1860 nicht ausschließen."
| Filippo Cataldo
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Aufsichtsratschef Otto Steiner will nicht Präsident werden.
Maximilian Wessing Aufsichtsratschef Otto Steiner will nicht Präsident werden.

1860-Aufsichtsratschef Otto Steiner zeigt sich im BR enttäuscht darüber, dass Interna aus der Aufsichtsratssitzung nach draussen getragen wurden. "Gezielte Unwahrheiten kann man im Umfeld von 1860 nicht ausschließen."

München - Hinter den Löwen liegt eine turbulente Woche. Nach der Aufsichtsratssitzung am Montag, bei der entschieden wurde, Sven-Göran Eriksson zu verpflichten, waren gezielt Indiskretionen gestreut worden über vermeintliche Inhalte der Sitzung. Präsident Dieter Schneider war als Blockierer dargestellt worden. Eriksson beharrte bis Mittwoch, keinen Kontakt zur Löwen-Führung gehabt zu haben, am Freitag sagte er schließlich ab. Am Sonntag meldete sich schließlich Investor Hasan Ismaik zu Wort und erklärte in mehreren Zeitungs-Interviews, auch in der AZ, wem er die Schuld an der Eriksson-Posse gebe: Schneider und "seinen Unterstützern." Explizit gelobt wurden von Ismaik dagegen Aufsichtsratschef Otto Steiner und KGaA-Aufsichtsrat Siegfried Schneider.

Sonntag Abend meldete sich auch Steiner zu Wort. Dem "Blikpunkt Sport" sagte er: "Es tut natürlich weh, wenn man sieht, dass unsere roten Nachbarn einen Mega-Deal eingefädelt haben, höchst professionell, wo man nur den Hut ziehen kann, ohne dass es jemand mitgekriegt hat. Und bei uns ist es wieder in die Öffentlichkeit geraten und jeder diskutiert mit und wer weiß, wer sich gegenseitig ans Bein pinkelt."

Zu Erikssons Kein-Kontakt-Mantra meinte Steiner: „Erklären kann ich mir das ehrlich gesagt nicht. Ob das auch gezielte Unwahrheiten sind, kann man im Umfeld von 1860 nicht ausschließen. Ich verlasse mich da auf das Wort von Robert Schäfer, er hatte von uns einen klaren Auftrag, ein klares Mandat. Er war permanent mit Eriksson im Kontakt.“

 

 

 

 

 

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren