Stahl und Co.: Ersatzspieler als Schlüssel zum Erfolg

Die Löwen wollen ganz nach oben. Für dieses Spiel müssen auch die Akteure mitspielen, die oft auf der Bank sitzen. Und das tun sie. Davon ist auch Benny Lauth überzeugt.
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Dominik Stahl schoss das 4:2 der Löwen gegen Karlsruhe
Sampics / Augenklick Dominik Stahl schoss das 4:2 der Löwen gegen Karlsruhe

MÜNCHEN - Die Löwen wollen ganz nach oben. Für dieses Spiel müssen auch die Akteure mitspielen, die oft auf der Bank sitzen. Und das tun sie. Davon ist auch Benny Lauth überzeugt.

In der 80. Minute war es Dominik Stahl, der sich hoch in die Luft schraubte und den Ball zum 4:2 Endstand ins Karlsruher Tor köpfte. Stahl hatten vor dem Spiel wenige auf dem Zettel. Auch ein Schlüssel zum Erfolg bei den Sechzgern in dieser Saison: Die Spieler aus der zweiten Reihe.

Am zweiten Spieltag traf der eingewechselte Alexander Ludwig gegen Osnabrück zum 3:1 und am Samstag beim Dreier im Wildparkstadion eben der junge Stahl. Auch ein Kai Bülow, der lange seinen Platz auf der Bank hatte, überzeugt seit Wochen, seit er die Chance bekam und den verletzten Abwehr-Kollegen Mate Ghvinianidze ersetzen musste. Bülow schoss am Samstag seinen ersten Saisontreffer - das 2:0.

Bei den Löwen stimmt es heuer nicht nur unter den ersten Elf. Auch die Löwen-Profis, die auf der Bank sitzen, fügen sich prima ein ins erfolgreiche Gesamtbild. Löwen-Torjäger Benny Lauth (29), der nach seinem ersten Doppelpack in dieser Saison am Samstag jetzt schon fünf Treffer auf seinem Konto hat, erklärt die neue Harmonie im Team und damit eines der Erfolgsgeheimnisse: „In unserer Mannschaft macht es Spaß, weil wir uns alle gut verstehen. Wir haben wirklich eine gute Truppe zusammen. Eine wWichtige Sache ist dabei, dass die Spieler, die mal nicht gespielt haben, sehr gut darauf reagieren und welche Reaktion die zeigen, wenn sie reinkommen. Das war bisher immer super wie am Samstag bei Dominik.“

Und weiter: „Das ein oder andere Spiel haben wir durch die Einwechselspieler sogar entschieden. Wenn einer ausgefallen ist oder der Trainer etwas umstellen musste, das hat immer sofort funktioniert. Das zeigt, dass es passt bei uns. Das muss aber auch gegeben sein, wenn man ganz oben dabei sein will.“

Reinhard Franke

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