SpVgg Unterhaching gegen TSV 1860: Löwen-Fans planen Protest-Aktion

Die Fanszene des TSV 1860 wird am Mittwoch im S-Bahn-Derby bei der Spielvereinigung Unterhaching in den ersten 20 Minuten auf die gewohnte Unterstützung der Löwen verzichten. Damit schließen sich Sechzigs Fans der Protestaktion gegen DFB und DFL an.
| Matthias Eicher
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5700 Löwen-Fans werden im Derby bei der Spielvereinigung Unterhaching im Stadion sein - und sie werden in der Anfangsphase schweigen.
sampics/Augenklick 5700 Löwen-Fans werden im Derby bei der Spielvereinigung Unterhaching im Stadion sein - und sie werden in der Anfangsphase schweigen.

München - Die Fanszenen der Profiklubs in Deutschland sind verärgert. Nach einem Abbruch der Gespräche mit dem Deutschen Fußballbund (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL), denen man "Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung" vorwirft, haben sie zu Protestaktionen aufgerufen.

Die Fans des TSV 1860 werden sich daran beteiligen - und im Auswärtsspiel am Mittwoch bei der Spielvereinigung Unterhaching in den ersten 20 Minuten auf die gewohnte Unterstützung der Löwen verzichten: keine Fangesänge, keine Stimmung auf den Rängen.

Protest bei SpVgg Unterhaching gegen TSV 1860

"Wenn die Anliegen der Fans in Gesprächen kein Gehör finden, dann vertreten wir sie wieder dort, wo man uns nicht ignorieren kann: In unseren Stadien und Kurven. Wir haben angekündigt, dass man von uns hören wird und setzen das in der kommenden englischen Woche, dem 9. Spieltag, um", erklären die Fanszenen gemeinschaftlich in einem Schreiben, das am Sonntag auch auf der Facebookseite "Weiß-Blauer Blog" gepostet wurde.

Weiter heißt es dort: "In den ersten 20 Minuten der Spiele werden wir auf einen wie üblich organisierten Support verzichten. Stattdessen werden wir unseren Protest in die Stadien tragen und zeigen, dass die große Masse an Fans nicht damit einverstanden ist, was einige wenige Funktionäre mit unserem geliebten Fußball veranstalten."

Löwen-Fans beteiligen sich an Aktion

Heißt: Trainer Daniel Bierofka und sein Team müssen in der Anfangsphase des Duells mit dem Münchner Vorstadtklub auf die Rückendeckung ihrer Fans verzichten. Die "genaue Ausgestaltung des Protests" werde mit den jeweiligen Fanszenen besprochen. Auch die Hachinger Anhänger werden sich am stillen Protest beteiligen.

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