Sechzigs heißeste Transfer-Aktie wechselt nach AZ-Informationen zu Schalke 04 – ablösefrei

Trotz gültigem Vertrag bis 2028 konnte der 21-Jährige TSV 1860 ablösefrei verlassen. Der Zwangsabstieg des Klubs spielte eine entscheidende Rolle.
von  Matthias Eicher
Sean Dulic im Spiel gegen den FC Ingolstadt im Mai.
Sean Dulic im Spiel gegen den FC Ingolstadt im Mai. © IMAGO/Mladen Lackovic

Glückwunsch zum doppelten und dreifachen Aufstieg, Herr Dulic! Nach AZ-Informationen wird Sean Dulic, 21-jähriger Abwehrspieler des TSV 1860, in wenigen Stunden oder Tagen bei einem Bundesligisten unterschreiben. Die Spur führt beim Junglöwen zu Bundesliga-Rückkehrer FC Schalke 04.

Junglöwe Dulic verlässt den TSV 1860 – ablösefrei

Besonders bitter für seinen Noch-Arbeitgeber Sechzig (bis 30. Juni): Der gebürtige Münchner hatte ursprünglich noch einen Vertrag bis Sommer 2028 beim TSV ohne Ausstiegsklausel und galt nicht nur als Top-Talent, sondern auch als heiße Verkaufs-Aktie der Giesinger, beim Portal "Transfermarkt.de" hat er aktuell einen Marktwert von 1,2 Millionen Euro.

Nach Sechzigs Zwangsabstieg in die Regionalliga hat Dulics Kontrakt allerdings seine Gültigkeit verloren und der Verteidiger kann die Sechzger ablösefrei verlassen. Bitter!

Dulic gilt als Urlöwe: Im Jahr 2014 war er vom FC Wacker in die Nachwuchsabteilung des TSV gewechselt und hat seitdem sämtliche Jugendteams durchlaufen. In der Saison 2024/25 war Dulic zum Senkrechtstarter bei den Profis geworden, 2025/26 hatte er aufgrund einer hartnäckigen Muskelverletzung nur in 23 Drittligaspielen auf dem Rasen gestanden (ein Tor, zwei Assists).

Dulic kickt künftig gleich drei Ligen höher

"Ich habe noch zwei Jahre Vertrag. Ich bin in München geboren, ich bin hier aufgewachsen. Das ist alles, was ich dazu sagen kann", hatte Dulic Ende April nach seinem Comeback beim 3:2-Heimsieg des TSV 1860 gegen den SSV Ulm 1846 erklärt und die Verbundenheit zu 1860 und der Stadt erklärt, aber kein Treuebekenntnis abgegeben.

Nach dem Regionalliga-Fiasko ist dem aufstrebenden Löwen der Abschied wohl leichter gefallen – und Dulic kickt künftig gleich drei Ligen höher.

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