Schneider will die Nazi-Fans ausschließen

Beim Spiel gegen Cottbus gehen Rechte und Ultras aufeinander los. „Rassisten haben bei uns nichts zu suchen”, stellt Löwen-Präsident Dieter Schneider klar
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Schatten über dem sonnigen Samstag: Beim Spiel gegen Cottbus gehen Rechte und Ultras aufeinander los. „Rassisten haben bei uns nichts zu suchen”, stellt Löwen-Präsident Dieter Schneider klar.

MÜNCHEN Es war kurz vor 14 Uhr, als 1860-Präsident Dieter Schneider zum einzigen Mal an diesem Samstag schlechte Laune bekam.

In der Nordkurve hatten sich plötzlich einige Löwen-Anhänger, darunter auch jene aus der Neonazi-Szene, die seit Jahren für Ärger sorgen beim TSV 1860, in die Haare gekriegt. Die Polizei musste schlichten.

Auslöser der Handgreiflichkeiten war offenbar der Stimmungsboykott der Ultra-Gruppierung Cosa Nostra. Vor der Partie hatten sich die Ultras mit Schneider verständigt, keine Gesänge gegen den wahrscheinlichen Investor Hasan Ismaik anzustimmen, aber auch sonst keine Stimmung zu machen. Dies nahmen die Neonazis – und offenbar auch einige Arge-Mitglieder – ihrerseits zum Anlass, die Ultras zu provozieren. Irgendwann kam es zu den Handgemengen, unklar ist noch, welche Gruppierung angefangen hat.

Schneider will nun abwarten, was die Analyse der Videoaufzeichnungen ans Licht bringt. Doch vorab sagte er: „Für mich sah es so aus, dass die Neonazis in der Kurve provoziert haben. Ich hoffe, dass es gute Videoaufzeichnungen von dem Vorfall gibt und wir so genug Beweise in die Hand bekommen, um endlich gegen diese Gestalten vorgehen zu können”, so Schneider, „wir wollen nichts mit Nazis, Neonazis und anderen Rassisten zu tun haben. Die haben bei uns nichts zu suchen.” Schneider hofft, nun Beweise zu bekommen, um den ungewollten und rechten Anhang ausschließen zu können.

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