Schneider: Wie man's macht, macht man's verkehrt

Bei einem Fanclubbesuch in Amberg wundert sich 1860-Präsident Dieter Schneider über die wiederholten Indiskretionen, die aus nicht-öffentlichen Sitzungen an die Öffentlichkeit geraten
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Löwen-Präsident Dieter Schneider.
sampics Löwen-Präsident Dieter Schneider.

München - 1860-Präsident Dieter Schneider hat es nicht selbst in der Hand, ob er im Mai zur Wiederwahl antreten kann. Die Entscheidung darüber trifft der Aufsichtsrat um Otto Steiner, der angekündigt hat, sich bis zum 8. März in der Präsidenten-Frage äußern zu wollen. Schneiders Problem: Aufsichtsratschef Otto Steiner scheint dem Vernehmen nach selbst Ambitionen auf das Amt zu haben.

Bei einem Besuch eines Fanclubs in Amberg am Samstag machte Schneider ein vernichtendes Urteil über die Löwen: "Wir waren sportlich wie ein Hühnerhaufen und den Stoff für die Medien liefern wir auch noch dazu!", sagte er laut "oberpfalznet.de" über die 0:1-Pleite gegen Bochum am Vortag und die mal wieder ans Licht gekommenen neuen Querelen in der Vereinsführung.

Dass wiederholt Indiskretionen an die Öffentlichkeit gelangt waren, gefällt dem Präsidenten gar nicht:  "Am besten ist eine nicht-öffentliche Sitzung, da bekommt es die Presse am schnellsten mit", so Schneider wütend. Der Verein habe zu lange Öffnungszeiten. "Wenn ich wüsste, wie ich das Alles abstellen könnte, würde ich es tun", so Schneider.

Zu den kritischen Stimmen über die Transferpolitik der Löwen sagte der Präsident: "Wie man es macht, macht man es verkehrt." Das, allerdings, gilt augenscheinlich auch für alle anderen Themen bei 1860.

 

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