Schneider: Keine Kommunikationslinie

Löwen-Präsident Dieter Schneider ist auf Abschiedstournee. Dabei beklagt der Dachauer Unternehmer vor allem die Absprache zwischen Aufsichtsrat und Präsidium.
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Dieter Schneider, Ex-Präsident des TSV 1860.
sampics/Matzke Dieter Schneider, Ex-Präsident des TSV 1860.

Löwen-Präsident Dieter Schneider ist auf Abschiedstournee. Dabei beklagt der Dachauer Unternehmer vor allem die mangelnde Absprache zwischen Aufsichtsrat und Präsidium.

München Noch bis Ende März ist Dieter Schneider bei den Löwen als Präsident tätig. Dann ist Schluss. Derweil begibt sich der Dachauer Unternehmer auf eine Art Abschiedstournee. Nach seinem Fernsehauftritt bei Blickpunkt Sport, war Schneider nun auch bei München TV . Dort sprach er über:

Die fehlende Unterstützung: "Dann kam zu dem Zeitpunkt, wo formell eine Entscheidung (über die Präsidentenfrage, Anm. d. Red.) gefällt werden muss, ein wochen-, fast monatelange Geeiere. Da muss man realistischerweise sagen: Dann habe ich nicht mehr die Unterstützung, die nötig ist, um gemeinsam die großen Aufgaben, die wir noch haben, zu lösen."

Die Kommunikation zwischen Präsidium und Aufsichtsrat: "Es gab immer wieder den Versuch seitens des Präsidiums, mit dem Aufsichtsrat und dem Vorsitzenden Kontakt aufzunehmen. Es gab minimal Kontakte. Aber seit einiger Zeit ist alles sehr auf ein Minimum reduziert."

Hep Monatzeder als möglichen Nachfolger: "Das kann ich nicht beurteilen. Ich bin relativ weit vom Schuss, es gibt keine Kommunikationslinie, keine Absprache mit dem Aufsichtsrat."

Das Verhältnis zu Otto Steiner: "Eigentlich haben wir uns persönlich gar nicht aneinander gerieben. Es gab zwischen Otto Steiner und mir wie mit dem ganzen Aufsichtsrat in Sachfragen keine Differenzen. Alles, was wir mit Hasan Ismaik besprochen haben, war immer und zu jedem Zeitpunkt beim Aufsichtsrat besprochen, vom Aufsichtsrat so abgestimmt und so aktiv vertreten. Ich war halt nur derjenige, der das nach außen getragen hat und der vielleicht den Rücken hinhalten muss."

Hasan Ismaik: "Es gab zu keinem Zeitpunkt über die Gelder des Dreijahresplans hinaus kein Angebot, über irgendwelche strategisch offensivere Dinge, die mit mehr Geld verbunden waren."

 

 

 

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