Schafkopfen vor der Entscheidung

Während der 1860-Aufsichtsrat über die Nachfolge von Dieter Schneider als Präsident berät, warten Schneider und seine Vizes Franz Maget und Wolfgang Hauner im Löwenstüberl auf die Entscheidung
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Wolfgang Hauner (rechts), beim Schafkopfen mit seinen Präsidiumskollegen.
az 4 Wolfgang Hauner (rechts), beim Schafkopfen mit seinen Präsidiumskollegen.
Dieter Schneider beim Schafkopfen mit Christl Estermann und seinen Vizes Franz Maget und Wolfgang Hauner.
az 4 Dieter Schneider beim Schafkopfen mit Christl Estermann und seinen Vizes Franz Maget und Wolfgang Hauner.
Dieter Schneider beim Schafkopfen mit Christl Estermann und seinen Vizes Franz Maget und Wolfgang Hauner.
az 4 Dieter Schneider beim Schafkopfen mit Christl Estermann und seinen Vizes Franz Maget und Wolfgang Hauner.
Dieter Schneider beim Schafkopfen mit Christl Estermann und seinen Vizes Franz Maget und Wolfgang Hauner.
az 4 Dieter Schneider beim Schafkopfen mit Christl Estermann und seinen Vizes Franz Maget und Wolfgang Hauner.

München -  Die Noch-Löwen-Bosse hatten im Löwenstüberl gerade Wirtin Christl Estermann zur Schafkopfrunde geladen, als weißer Rauch aufstieg. Nicht über der Grünwalder Straße, sondern in Rom. Während mehr als eine Milliarde Christen einen neuen Papst bekamen, spielte der Noch-Löwen-Präsident Dieter Schneider mit Estermann und seinen Vizes Franz Maget und Wolfgang Hauner Schafkopf. Szenen, die gibt es nur bei den Löwen.

Das Dreigestirn wartete im Löwenstüberl auf die Entscheidung eines anderen Konklaves, genauer: der entscheidenden Sitzung des Aufsichtsrates, bei der über die Nachfolge von Schneider entschieden wird. Das Gremium um den Vorsitzenden Otto Steiner beriet gleichzeitig an einem nicht bekannt gegebenen Ort, wer die Löwen in Zukunft führen soll. Als sicher gilt, dass Münchens dritter Bürgermeister Hep Monatzeder künftig Löwen-Präsident sein wird. Bekannt gegeben soll die Personalie am Donnerstag auf einer Pressekonferenz.

"Wir werden bestimmt noch zur Sitzung dazu gebeten", sagte Schneider. Bevor es aber soweit sein sollte, vertrieb sich die Runde die Zeit eben mit Schafkopfen. Den Einsatz für die Kartel-Runde zog der Noch-Präsident übrigens aus einem Beutel mit dem Löwen-Beutel drauf. "Ich habe genug Geld dabei", sagte er schmunzelnd, ehe er das Kleingeld auf den Tisch schmiss und an die anderen Kartler verteilte.

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