Rubin Okotie: Das spricht für eine Trennung von den Löwen

Austria Wien lockt den Topstürmer des TSV 1860 München und will zwei Millionen Euro bieten. Eine Trennung der Löwen von Rubin Okotie scheint immer wahrscheinlicher.
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Mit 13 Liga-Treffern vergangene Saison der erfolgreichste Löwe: Rubin Okotie.
sampics/Augenklick Mit 13 Liga-Treffern vergangene Saison der erfolgreichste Löwe: Rubin Okotie.

München - Er war vergangene Saison einer der wenigen Neu-Löwen, die tatsächlich überzeugen konnten: Stürmer Rubin Okotie. 13 Tore machte der Österreicher in der Liga, dazu noch drei im DFB-Pokal. Wo der TSV 1860 ohne ihn stünde? Man mag es sich gar nicht vorstellen. Jedenfalls: Dieser Mann weckt Begehrlichkeiten.

Und das nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in seiner Heimat Österreich: Die Austria aus Wien, wo er bereits von 2001 bis 2010 und in der Saison 2013/14 spielte, hätte den 28-Jährigen gerne zurück, wie das Onlineportal „oe24.at“ berichtet. Zwei Millionen Euro soll der Klub von Neu-Trainer Thorsten Fink bieten. Eine Summe, bei der Sportchef Gerhard Poschner ins Grübeln kommen dürfte.

Was die Verhandlungsposition der Löwen stärkt: „Es muss ein Österreicher sein“, hatte Fink gesagt – denn die Teams der österreichischen Liga müssen ein Kontingent einheimischer Spieler im Kader haben, um an die begehrten Fördergelder zu gelangen.

Und die Löwen? Sie könnten die zwei Millionen Euro Austria-Förderung sicherlich gut gebrauchen, um beispielsweise den Karlsruher Stürmer Rouwen Hennings zu locken. Der Torschützenkönig der Zweiten Liga, der erst in der Relegation gegen den Hamburger SV am Aufstieg in die Bundesliga scheiterte, wird schon länger mit dem TSV 1860 in Verbindung gebracht.

Bei Okotie, der nach seiner Länderspielreise noch im Urlaub weilt, wird im Löwen-Umfeld schon seit Monaten über eine Trennung im Sommer spekuliert. Und das nicht nur aufgrund der äußerst erfolgreichen Hinserie Okoties, den in der Rückrunde langwierige Verletzungsprobleme plagten.

Im Relegations-Rückspiel gegen Holstein Kiel war der Angreifer von den eigenen Fans ausgepfiffen worden, die dem Stürmer ob seiner lethargischen Körpersprache Lustlosigkeit vorwarfen. Es könnte sein letzter Auftritt in der Allianz Arena gewesen sein.

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