Relegation gegen Jahn Regensburg: Ex-Löwen und Legenden wünschen in der AZ viel Glück

Heute treten die Löwen im ersten Relegationsspiel in Regensburg an – und Abertausende zittern mit. Schafft 1860 den Klassenerhalt? Die AZ hat sich bei Ex-Spielern, Funktionären und Fans umgehört.
| Matthias Eicher
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Torsten Fröhling (Ex-Trainer und Retter 2015): "Ich bin in der Dominikanischen Republik im Urlaub. Wird schwer es anzuschauen, ich werde mich nur über das Internet informieren können und die Daumen drücken. Ich denke, die Löwen schaffen es – weil sie es müssen!"
firo/Augenklick 13 Torsten Fröhling (Ex-Trainer und Retter 2015): "Ich bin in der Dominikanischen Republik im Urlaub. Wird schwer es anzuschauen, ich werde mich nur über das Internet informieren können und die Daumen drücken. Ich denke, die Löwen schaffen es – weil sie es müssen!"
Alexander Held (Schauspieler und 1860-Fan): "Mit dieser kritischen Lage hatte ich nicht gerechnet, aber Angst ist alles andere als ein guter Begleiter – und in dieser Situation schon gar nicht. Jahn Regensburg ist die größte Herausforderung dieser Saison. Ich bleibe aber optimistisch: Ein Team, zwei Siege! Wir brauchen Löwenmut, Entschlossenheit und Coolness. Den unbedingten Willen! Dann heißt das Team Sechzig. Ich kann leider nicht dabei sein: Momentan drehe ich in Hamburg, bin aber natürlich mit dem Herzen bei den Löwen."
dpa 13 Alexander Held (Schauspieler und 1860-Fan): "Mit dieser kritischen Lage hatte ich nicht gerechnet, aber Angst ist alles andere als ein guter Begleiter – und in dieser Situation schon gar nicht. Jahn Regensburg ist die größte Herausforderung dieser Saison. Ich bleibe aber optimistisch: Ein Team, zwei Siege! Wir brauchen Löwenmut, Entschlossenheit und Coolness. Den unbedingten Willen! Dann heißt das Team Sechzig. Ich kann leider nicht dabei sein: Momentan drehe ich in Hamburg, bin aber natürlich mit dem Herzen bei den Löwen."
Fredi Heiß (r. Meisterlöwe): "Ich zittere in beiden Spielen mit. Von der Qualität her müsste man es eigentlich schaffen, aber: Die Sechzger müssen endlich mal als Mannschaft auftreten! Als Mannschaft, in der jeder dem Anderen hilft, wo jeder den Ball haben will! Dann würden sie es locker schaffen."
sampics/Augenklick 13 Fredi Heiß (r. Meisterlöwe): "Ich zittere in beiden Spielen mit. Von der Qualität her müsste man es eigentlich schaffen, aber: Die Sechzger müssen endlich mal als Mannschaft auftreten! Als Mannschaft, in der jeder dem Anderen hilft, wo jeder den Ball haben will! Dann würden sie es locker schaffen."
Waldi Hartmann (Sportmoderator): "Ich habe schon vor Monaten gesagt, dass 1860 für mich zu den ganz großen Rätseln dieser Welt gehört. Es ist noch nicht gelöst. Deswegen stehe ich ratlos vor den beiden Spielen, weil ich den Löwen alles und nichts zutraue. Aber bei 1860 lässt sich alles mit normalen Maßstäben nicht mehr berechnen. Die einzige Konstanz heißt Inkonstanz."
dpa 13 Waldi Hartmann (Sportmoderator): "Ich habe schon vor Monaten gesagt, dass 1860 für mich zu den ganz großen Rätseln dieser Welt gehört. Es ist noch nicht gelöst. Deswegen stehe ich ratlos vor den beiden Spielen, weil ich den Löwen alles und nichts zutraue. Aber bei 1860 lässt sich alles mit normalen Maßstäben nicht mehr berechnen. Die einzige Konstanz heißt Inkonstanz."
Simon Pearce (Comedian und 1860-Fan): "Brenzlig, ganz brenzlig. Das Ding ist ja, dass wir in der Rückrunde eigentlich einen schönen Fußball spielen. 1860 hat da eine doppelte Verantwortung, sie könnten meine Schauspiel-Karriere UND mein Leben zerstören: Ich spiele am 26. um 20 Uhr in Regensburg Theater und werde im Backstage auf mein Handy starren – mal schauen, wie lustig das Stück hinterher wird. Am 31. Mai habe ich Geburtstag, bin am Abend vorher beim Rückspiel in der Arena – ich will nicht weinend reinfeiern müssen, Löwen! Sicher ist immerhin: Im nächsten Jahr spielen wir auf jeden Fall um den Aufstieg."
dpa 13 Simon Pearce (Comedian und 1860-Fan): "Brenzlig, ganz brenzlig. Das Ding ist ja, dass wir in der Rückrunde eigentlich einen schönen Fußball spielen. 1860 hat da eine doppelte Verantwortung, sie könnten meine Schauspiel-Karriere UND mein Leben zerstören: Ich spiele am 26. um 20 Uhr in Regensburg Theater und werde im Backstage auf mein Handy starren – mal schauen, wie lustig das Stück hinterher wird. Am 31. Mai habe ich Geburtstag, bin am Abend vorher beim Rückspiel in der Arena – ich will nicht weinend reinfeiern müssen, Löwen! Sicher ist immerhin: Im nächsten Jahr spielen wir auf jeden Fall um den Aufstieg."
Monika Baumgartner (Schauspielerin und 1860-Fan): "Als 1860-Fan ist man einiges gewohnt und leidet sehr. Jetzt fiebere ich natürlich noch mehr mit, wo es um alles geht. Viele Leute diskutieren ja, ob ein Abstieg heilsam wäre. Das ist für mich ein Schmarrn. Auch dieses Lied gegen Hasan Ismaik: Jeder ist gereizt und lässt die Luft raus. Ob es was bringt, bezweifle ich. Vielleicht sollte man besser jetzt das leben, was immer gefordert aber nie gelebt wird: alle zusammenhalten! Die Hoffnung stirbt zuletzt!"
dpa 13 Monika Baumgartner (Schauspielerin und 1860-Fan): "Als 1860-Fan ist man einiges gewohnt und leidet sehr. Jetzt fiebere ich natürlich noch mehr mit, wo es um alles geht. Viele Leute diskutieren ja, ob ein Abstieg heilsam wäre. Das ist für mich ein Schmarrn. Auch dieses Lied gegen Hasan Ismaik: Jeder ist gereizt und lässt die Luft raus. Ob es was bringt, bezweifle ich. Vielleicht sollte man besser jetzt das leben, was immer gefordert aber nie gelebt wird: alle zusammenhalten! Die Hoffnung stirbt zuletzt!"
Gerhard Mayrhofer (Ex-Präsident): "Meine grundsätzliche Meinung über 1860 dürfte ja bekannt sein. Die Strukturen sind kein Segen. Ich drücke den Löwen natürlich dennoch die Daumen. Ich finde die Verstärkungen auch gar nicht so schlecht, Abdoulaye Ba ist ein ausgezeichneter Fußballer. Mir drängt sich aber die Frage auf, ob die Konstellation mit diesem Investor und diesem Präsidenten, der kürzlich die Verantwortung von sich schob, ob das alles so zusammenpasst. Einem Verein, der seit 1848 viel Identität gebildet hat, darf man keine individualisierte Machtidentität geben. Ich frage mich, wie es gehen soll, dass Sechzig jetzt alleine gesteuert werden soll. Ich habe auch eine Antwort, aber die behalte ich für mich. Wie es auch ausgehen mag, ich werde ein Löwe bleiben."
sampics/Augenklick 13 Gerhard Mayrhofer (Ex-Präsident): "Meine grundsätzliche Meinung über 1860 dürfte ja bekannt sein. Die Strukturen sind kein Segen. Ich drücke den Löwen natürlich dennoch die Daumen. Ich finde die Verstärkungen auch gar nicht so schlecht, Abdoulaye Ba ist ein ausgezeichneter Fußballer. Mir drängt sich aber die Frage auf, ob die Konstellation mit diesem Investor und diesem Präsidenten, der kürzlich die Verantwortung von sich schob, ob das alles so zusammenpasst. Einem Verein, der seit 1848 viel Identität gebildet hat, darf man keine individualisierte Machtidentität geben. Ich frage mich, wie es gehen soll, dass Sechzig jetzt alleine gesteuert werden soll. Ich habe auch eine Antwort, aber die behalte ich für mich. Wie es auch ausgehen mag, ich werde ein Löwe bleiben."
Necat Aygün (Ex-Profi): "Das werden zwei enge Spiele. Die Qualität ist natürlich bei Sechzig eindeutig höher, aber entscheidend wird sein, wie die Mannschaft funktioniert und wer dieses Ziel Klassenerhalt erreichen will. Ich weiß nicht, ob schon alle realisiert haben, um was es geht."
sampics/Augenklick 13 Necat Aygün (Ex-Profi): "Das werden zwei enge Spiele. Die Qualität ist natürlich bei Sechzig eindeutig höher, aber entscheidend wird sein, wie die Mannschaft funktioniert und wer dieses Ziel Klassenerhalt erreichen will. Ich weiß nicht, ob schon alle realisiert haben, um was es geht."
Christl Estermann (Kult-Wirtin des Löwen-Stüberls): "Wir schaffen es – wir müssen, sonst drehen wir alle durch! Es geht um keinen Einzelnen, alle miteinander müssen sie sich zusammenreißen. Ich gehe in die Kirche und spendiere ihnen eine Kerze. Wenn sie gewinnen, können sie sich hinterher im Stüberl a Halbe Bier kaufen."
sampics/Augenklick 13 Christl Estermann (Kult-Wirtin des Löwen-Stüberls): "Wir schaffen es – wir müssen, sonst drehen wir alle durch! Es geht um keinen Einzelnen, alle miteinander müssen sie sich zusammenreißen. Ich gehe in die Kirche und spendiere ihnen eine Kerze. Wenn sie gewinnen, können sie sich hinterher im Stüberl a Halbe Bier kaufen."
Peter Grosser (Meisterlöwe): "Das Duell in Regensburg wird ein Spiel wie im Pokal in Lotte. Es wird nicht über spielerische Akzente entschieden, sondern nur über die kämpferische Leistung. Wenn die Mannschaft bereit ist, den Kampf anzunehmen, dann bin ich überzeugt, dass sie eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel erreichen werden. Aber nur dann!"
Rauchensteiner/Augenklick 13 Peter Grosser (Meisterlöwe): "Das Duell in Regensburg wird ein Spiel wie im Pokal in Lotte. Es wird nicht über spielerische Akzente entschieden, sondern nur über die kämpferische Leistung. Wenn die Mannschaft bereit ist, den Kampf anzunehmen, dann bin ich überzeugt, dass sie eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel erreichen werden. Aber nur dann!"
Karsten Wettberg (König von Giesing): "Regensburg ist ja längst ausverkauft, auch in München wird es heiß hergehen. Man muss von diesen Löwen einfach erwarten können, dass sie die Klasse halten. Im Hinspiel mindestens ein Unentschieden, und es daheim klarmachen."
Rauchensteiner/Augenklick 13 Karsten Wettberg (König von Giesing): "Regensburg ist ja längst ausverkauft, auch in München wird es heiß hergehen. Man muss von diesen Löwen einfach erwarten können, dass sie die Klasse halten. Im Hinspiel mindestens ein Unentschieden, und es daheim klarmachen."
Alfred Kohlhäufl (1860-Legende): "Ausgerechnet meine beiden Ex-Vereine spielen gegeneinander. Da werde ich selbstverständlich zwei Mal live dabei sein. Ich kann nicht sagen, Sechzig muss gewinnen, ich habe ja auch fünf Jahre beim Jahn gespielt und würde es Regensburg gönnen. Ein Abstieg der Sechzger wäre aber eine Katastrophe, auch für mich. Wenn alles normal läuft, gewinnt 1860 trotzdem – aber was ist schon normal bei den Löwen?"
ho 13 Alfred Kohlhäufl (1860-Legende): "Ausgerechnet meine beiden Ex-Vereine spielen gegeneinander. Da werde ich selbstverständlich zwei Mal live dabei sein. Ich kann nicht sagen, Sechzig muss gewinnen, ich habe ja auch fünf Jahre beim Jahn gespielt und würde es Regensburg gönnen. Ein Abstieg der Sechzger wäre aber eine Katastrophe, auch für mich. Wenn alles normal läuft, gewinnt 1860 trotzdem – aber was ist schon normal bei den Löwen?"
Michael Hofmann (Ex-Torhüter): "Das ist eine mentale Geschichte. Du musst versuchen, den Spielern Ruhe zu geben. Dann sollen sie rausgehen und verdammt nochmal alles raushauen, was sie haben. Auf geht’s, Sechzger! Ihr werdet doch hoffentlich das Momentum nutzen und – wieder einmal – vor dem Abgrund stehenbleiben."
sampics/Augenklick 13 Michael Hofmann (Ex-Torhüter): "Das ist eine mentale Geschichte. Du musst versuchen, den Spielern Ruhe zu geben. Dann sollen sie rausgehen und verdammt nochmal alles raushauen, was sie haben. Auf geht’s, Sechzger! Ihr werdet doch hoffentlich das Momentum nutzen und – wieder einmal – vor dem Abgrund stehenbleiben."

Wenn ein Traditionsverein wie der TSV 1860 um den Klassenerhalt, ja um die Existenz in seinen bisherigen Strukturen zittert, dann zittern eine ganze Menge Menschen mit. Ehemalige Spieler und Trainer, Ex-Funktionäre und Fans. Leute, die mit den Löwen leiden.

Heute zum Hinspiel (18 Uhr, AZ-Liveticker) und am Dienstag in der Allianz Arena treffen die Giesinger in den beiden allesentscheidenden Abstiegsspielen auf den SSV Jahn Regensburg. Auf dem Papier eine klare Sache, doch wie sieht es auf dem Rasen aus? Wie müssen die Sechzger nun auftreten, um den Absturz noch zu verhindern?

Die AZ hat sich im Umfeld der Löwen umgehört. Die Statements gibt's oben zum Durchklicken.

Lesen Sie hier: Löwen in der Relegation:

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