Quirin Moll beim TSV 1860: Im zweiten Anlauf zum Führungsspieler?

Quirin Moll ist im Sommer 2018 als Führungsspieler vom TSV 1860 verpflichtet worden. Seinen Stammplatz hat er durch seinen Kreuzbandriss schnell verloren. Schlägt nun die Stunde des 29-Jährigen in der neuen, jungen Mannschaft?
| Christina Stelzl
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Gehört zu den erfahrenen Spielern beim TSV 1860: Quirin Moll.
sampics / Stefan Matzke Gehört zu den erfahrenen Spielern beim TSV 1860: Quirin Moll.

München - "Wir sind überzeugt, dass Quirin ein ganz wichtiger Bestandteil für unsere Mannschaft wird", sagte der damalige Geschäftsführer Michael Scharold im Sommer 2018 über Sechzigs Neuzugang Quirin Moll.

Der defensive Mittelfeldspieler galt nach seinem Wechsel von Zweitligist Eintracht Braunschweig als "Wunschspieler" der Löwen und sollte schnell eine Führungsrolle einnehmen, doch das Vorhaben wurde abrupt gestoppt.

Moll mit Kreuzbandriss lange außer Gefecht

Zwar zählte der gebürtige Dachauer in seiner ersten Halbserie zum Stammpersonal - sein Kreuzbandriss im Februar 2019 setzte ihn aber lange außer Gefecht. Erst ein Jahr später, im Februar 2020, feierte der Ex-Zweitliga-Profi sein Comeback für die Löwen.

So richtig in Tritt gekommen ist der Defensiv-Spieler seitdem aber nicht. Moll, für den die lange Verletzungspause "schon brutal" war, wie er im AZ-Interview verraten hat, absolvierte lediglich acht Partien nach seiner Rückkehr, zumeist nur Kurzeinsätze.

Moll gehört zu den erfahrenen 1860-Spielern

In der neuen Saison könnte es Moll im nun zweiten Anlauf zum Führungsspieler schaffen. In einer blutjungen Mannschaft zählt der mittlerweile 29-Jährige zu den erfahrenen Profis. Der vorläufige 23-Mann-Kader hat aktuell einen Altersdurchschnitt von nur 22,6 Jahren. Einige Leistungsträger wie Aaron Berzel oder Efkan Bekiroglu haben die Löwen verlassen - mit Kristian Böhnlein und womöglich auch Tim Rieder sogar zwei direkte Kontrahenten im defensiven Mittelfeld.

Mehr Verantwortung für Moll

Für Abräumer Moll bedeutet die Kaderumstrukturierung jetzt mehr Verantwortung, es gilt, den Nachwuchs, wie etwa die 18-Jährigen Ahanna Agbowo und Marco Mannhardt, an das Team heranzuführen und anzuführen.

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