Qual der Wahl in der 1860-Abwehr – und warum Verlaat für Wiesbaden keine Option ist
Raphael Schifferl oder Lasse Faßmann? Löwen-Trainer Markus Kauczinski hat vor dem Heimspiel-Kracher am Samstag gegen den SV Wehen Wiesbaden (16.30 Uhr) die Qual der Wahl: Lieber auf den wieder genesenen Aggressiv-Abwehrlöwen Raphael Schifferl setzen, mit dem der TSV im Jahr 2026 noch ungeschlagen ist? Oder dem so abgezockten Junglöwen Lasse Faßmann (19), der beim 1:0-Auswärtssieg bei Viktoria Köln in die Bresche gesprungen war, die nächste Bewährungschance geben?
Für Schifferl spricht, dass der Österreicher neben Abwehrchef Max Reinthaler und dem Belgier Siemen Voet rechts in der defensiven Dreierkette vier der fünf Dreier mitgemacht hat und somit als die routinierte Variante gilt. Ob der Ex-Hachinger, der zuletzt in Köln verletzungsbedingt gefehlt hatte, wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist, bleibt allerdings abzuwarten: Zu Beginn der Trainingswoche am Dienstag war der 26-Jährige lediglich für eine Laufeinheit in den Isarauen und im Kraftraum, am Mittwoch absolvierte Schifferl zumindest ein Teiltraining mit der Mannschaft.

Faßmann hatte seine Sache im Sportpark Höhenberg aber derart kampfstark und souverän erledigt, dass ihm auch im Grünwalder Stadion ein solider Auftritt gegen Sechzigs Tabellennachbar zuzutrauen wäre.
Klar ist, dass Kauczinski dabei nicht auf den seit einiger Zeit wieder zur Verfügung stehenden Spielführer Jesper Verlaat setzen wird, der mit Reinthaler um die Rolle des Abwehrchefs konkurriert.
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