Peter Cassalette über Vitor Pereira: "Wir vertrauen ihm"

In der Diskussion um Trainer Vitor Pereira stärkt Präsident Peter Cassalette dem Portugiesen den Rücken.
| Matthias Eicher
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Trainer Vitor Pereira bleibt auch in den entscheidenden Relegationsspieler Trainer von 1860 München.
dpa Trainer Vitor Pereira bleibt auch in den entscheidenden Relegationsspieler Trainer von 1860 München.

In der Diskussion um Trainer Vitor Pereira stärkt Präsident Cassalette dem Portugiesen den Rücken.

München - Um 15.30 Uhr sollte gestern das öffentliche Training an der Grünwalder Straße losgehen. Die einzige Einheit für Fans und Öffentlichkeit vor dem Relegations-Hinspiel der Löwen am Freitag beim Drittligisten SSV Jahn Regensburg. Als Trainer Vitor Pereira – im Gegensatz zu Daniel Bierofka und den Assistenten – eine Viertelstunde später den Rasen noch immer nicht betreten hatte, wurde einer der rund 200 anwesenden Sechzger-Fans unruhig: "Ham’s Ihn jetzt rausgeschmissen?"

"Wir stehen hinter dem Trainer"

Nein, haben sie nicht: Der Portugiese schritt um 15.47 Uhr aus dem Kabinentrakt, leitete auch die Einheit am Montag, wenngleich das nicht als Selbstverständlichkeit gewertet werden kann. "Wir stehen alle voll hinter dem Trainer und seinem Team. Wir vertrauen ihm und der Mannschaft in den beiden Relegationsspielen", erklärte Präsident Peter Cassalette auf AZ-Nachfrage und stärkte Pereira damit den Rücken. Zur Untermalung des Standpunkts der 1860-Bosse schickte er folgende Aussage hinterher: "Zu achtzehnhundertsechzig Prozent".

Tags zuvor hatte der Portugiese das letzte reguläre Saisonspiel mit seiner Elf beim 1. FC Heidenheim (1:2) verloren, nach Schlusspfiff reagierte er äußerst dünnhäutig und abweisend auf die Frage, ob er denn gegen Regensburg auch noch auf der Bank sitze: "Ist das ein Scherz?" Er sei ein seriöser Trainer und würde nur seriöse Fragen beantworten.

Pereira bleibt

Die Frage nach seiner Zukunft dürfte allerdings auch gestern von den Vereinsoberen diskutiert worden sein, die sich nach AZ-Informationen zur mittäglichen Krisensitzung trafen. Offenbar das Ende vom Lied: Pereira bleibt einstweilen – und wird auch gegen Regensburg auf der Bank sitzen.

Lesen Sie hier: Ex-Löwe Andreas Geipl:

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren