Peer Jaekel: "Man hat mir keine Chance gegeben"

Die nächste Entlassung bei 1860: Peer Jaekel muss gehen. Eine Entscheidung, die der Scout nicht nachvollziehen kann.
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Bild aus der Vergangenheit: Nach Kosta Runjaic und Thomas Eichin muss nun auch Peer Jaekel (links) den TSV 1860 verlassen.
dpa Bild aus der Vergangenheit: Nach Kosta Runjaic und Thomas Eichin muss nun auch Peer Jaekel (links) den TSV 1860 verlassen.

Die nächste Entlassung bei 1860: Peer Jaekel muss gehen. Eine Entscheidung, die der Scout nicht nachvollziehen kann.

Troia "Es ist richtig, dass ich den Verein verlassen soll. Ich habe ein Schreiben vom Verein bekommen", bestätigte Peer Jaekel exklusiv gegenüber der AZ.

Der vormalige Scout, Videoanalyst und Co-Trainer hatte bereits unter Thomas Eichin bei Werder Bremen gearbeitet und bei Sechzig nach Eichins Freistellung die Aufgaben ohne offizielles Amt übernommen.

Jetzt muss auch Jaekel im Rahmen der angekündigten Umstrukturierung unter Neu-Trainer Vitor Pereira - wenig überraschend - seinen Hut nehmen.

Alle neuen 1860-Entwicklungen gibt's hier im AZ-Newsblog aus Troia

Jaekel: "Habe an das Projekt 1860 geglaubt"

Der Geschasste sieht das selbst ein wenig anders: "Für mich ist dieser Schritt komplett nicht nachvollziehbar. Ich war bis zuletzt mit großem Eifer dabei - beim Trainingsstart, bei der Präsentation des neuen Trainers - und habe 120 Prozent für den Verein gegeben. Ich habe mir in meiner Zeit bei den Sechzgern absolut nichts zu Schulden kommen lassen. Ich bin auch nicht an Thomas Eichin gekoppelt, sondern eine eigenständige Person, die an das Projekt 1860 geglaubt hat", so Jaekel weiter.

Eichin und die Giesinger hatten sich nach der öffentlichen Degradierung durch Investor Hasan Ismaik auf dessen legendärer Pressekonferenz Ende November und Eichins nachfolgendem Aus kurze Zeit später im Unfrieden getrennt, es droht ein unschönes Nachspiel vor dem Arbeitsgericht.

Wie Cheftrainer Vitor Pereira gestern andeutete, soll bald ein neuer Sportchef gefunden werden. Jaekels Amtszeit ist damit beendet. "Es ist schade und stimmt mich traurig, dass man mir keine Chance gegeben hat."

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