Okotie entschuldigt sich bei der Mannschaft

Starke Geste nach schwachem Elfmeter: Rubin Okotie hat sich bei seinem Team entschuldigt und bekommt Rückendeckung von allen Seiten.
| Marc Merten
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Verzweifelt: Rubin Okotie scheiterte mit seinem Elfmeter am Darmstädter Keeper.
sampics Verzweifelt: Rubin Okotie scheiterte mit seinem Elfmeter am Darmstädter Keeper.

München - Noch am Sonntagabend postete Rubin Okotie auf Facebook eine Entschuldigung an alle Fans des TSV 1860 und an seine Mitspieler: „Leider konnte ich die Mannschaft für den großen Kampf und Aufwand nicht belohnen. Sorry! Werde es am Samstag wieder gutmachen.“

Okotie hatte gegen Darmstadt beim Stand von 1:0 in der 32. Minuten einen Elfmeter verschossen. Die Art und Weise seiner Ausführung hatte für Aufregung unter den Fans gesorgt. „Den Elfer musst du in unserer Situation mit Karacho ins Netz jagen und nicht versuchen den Torwart zu verarschen“, echauffierte sich ein Fan am Montag während des Trainings.

Trainer Markus von Ahlen und Sportchef Gerhard Poschner waren sich nach dem 1:1 gegen den SV98 einig gewesen: Ein 2:0 für die Löwen wäre gegen offensivschwache Lilien an diesem Tag wohl die Vorentscheidung gewesen. Stattdessen hatte der TSV am Ende sogar noch um den einen Punkt bangen müssen.

Dennoch erhielt Okotie, der schon gegen Heidenheim einen Elfmeter grenzwertig lässig per Lupfer verwandelt hatte, von Spielern und Trainer Rückendeckung. „Rubin hat für uns schon viele Tore erzielt und wird noch viele Tore machen“, hatte sich Moritz Volz bereits unmittelbar nach dem Spiel vor seinen Stürmer gestellt.

Auch von Ahlen brach eine Lanze für den Österreicher, der mit 13 Saisontoren eine der wenigen Konstanten im Sechzger-Kader ist. „Immer wieder wurde gefordert, dass die Spieler Verantwortung übernehmen“, sagte von Ahlen. „Dann geht einer voran – und ihn dann dafür an die Wand zu nageln, das geht nicht.“

Wenn Okotie seine Ankündigung wahrmacht und am Samstag gegen St. Pauli die Löwen zum ersten Heimsieg seit fast fünf Monaten schießt, wird der vergebene Elfmeter gegen Darmstadt schnell wieder vergessen sein.

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