Noten zur TSG Hoffenheim II gegen den TSV 1860: Schifferl-Serie hält, Haugen wird zum Matchwinner

Der TSV 1860 gewinnt mit 2:1 bei der TSG Hoffenheim II. So hat der AZ-Reporter die Münchner gesehen. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski in der Einzelkritik.
Matthias Eicher
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Feierten den dritten Sieg in Folge: Die Löwen um Kevin Volland und Sigurd Haugen.
Feierten den dritten Sieg in Folge: Die Löwen um Kevin Volland und Sigurd Haugen. © IMAGO

Der TSV 1860 macht den nächsten Schritt in Richtung Aufstiegsplätze. Die Münchner gewinnen bei der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim mit 2:1. Die Löwen-Einzelkritik. 

Schifferl bleibt 2026 ungeschlagen

THOMAS DÄHNE - NOTE 2: Hat seine Löwen-Pranken sowas von mit dran am Dreier. Glanzvoller Sieger im Eins gegen Eins gegen Labes (13.), fischte einen Micheler-Schuss heraus (21.), mehrere Flanken herunter und einige Schüsse. Beim 1:1 chancenlos (25.).

RAPHAEL SCHIFFERL - NOTE 3: Die Schifferl-Serie (2026 ungeschlagen) hielt. Nicht ohne Fehler, aber einmal mehr mit maximalem Kampfgeist. Beim 1:1 kam seine Grätsche zu spät.

MAX REINTHALER - NOTE 3: Hatte bei Hoffenheims erster dicken Chance das Nachsehen, räumte aber auch mehrere gefährliche Bälle oder TSG-Bubis aus dem Weg.

Danhof leitet gegen Hoffenheim die Führung ein

SIEMEN VOET - NOTE 3: Hatte seine Seite durch seine Physis und Abgezocktheit anfangs etwas besser im Griff als Pendant Schifferl.

TIM DANHOF - NOTE 3: Leitete das 1:0 erst ein, um sich dann auch noch den direkten Assist zu schnappen. Bei Hoffenheims Angriffen wacklig.

THORE JACOBSEN - NOTE 3: Das Rostock-Schlitzohr verlegte sich diesmal auf solide Ballverteilung und mittelprächtig erfolgreiche Arbeit gegen den Ball.

Dieser Wochen im Mittelfeld des TSV 1860 gesetzt: Philipp Maier.
Dieser Wochen im Mittelfeld des TSV 1860 gesetzt: Philipp Maier. © IMAGO

Volland mit Traumpass gegen TSG Hoffenheim

PHILIPP MAIER - NOTE 3: Hing sich rein, mit seinen langen Haxen die Aktionen der Hausherren zu unterbinden. Dies gelang teils gut, bei manch schnellem Angriff hatte er das Nachsehen: beim 0:1 konnte er das Zuspiel auf Torschütze Micheler nicht verhindern.

CLEMENS LIPPMANN - NOTE 3: Konzentrierte sich nach dem schnellen Philipp-Treffer verstärkt auf Defensivarbeit. Etwas zu lasch vor Labes’ Pfostenschuss (48.)

KEVIN VOLLAND - NOTE 2: Wenn es einen Traumpass braucht, wie vor dem 1:0 oder vor dem 2:1, dann ist es eben der Ex-Hoffenheimer, der ihn aus dem Fuß schüttelt.

Leitete das 2:1 des TSV 1860 mit einem schönen Steilpass ein: Kevin Volland.
Leitete das 2:1 des TSV 1860 mit einem schönen Steilpass ein: Kevin Volland. © IMAGO

Philipp verpasst 2:1 knapp, Haugen wird der Matchwinnner

DAVID PHILIPP - NOTE 2: Das Stichwort "formstark" unterstrich Sechzigs Mann der letzten Spiele nach nicht einmal zwei Minuten dick und fett - mit der frühen Führung. Verpasste das 2:1 knapp und fehlt gegen Aue gelbgesperrt.

SIGURD HAUGEN - NOTE 2: Hatte seine Maske, Pardon, seine Füße, beim 1:0 im Spiel. Ansonsten wie immer topmotiviert, öfter unglücklich - und doch noch der eiskalte Matchwinner.

MORRIS SCHRÖTER - NOTE 3: Der Comebacker stand erstmals seit dem 1. Februar 2025 (!) wieder auf dem Platz. Spulte sein Programm ab.

JUSTIN STEINKÖTTER - NOTE 3: In Überzahl und Führung setzte Kauczinski auf seine Mischung aus Torgefahr, Tempo und Tiefenläufe. Traf, aber Abseits (75.)

DAMJAN DORDAN und PATRICK HOBSCH kamen zu spät für eine Bewertung. 

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4 Kommentare
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  • Himbeer-Toni am 28.02.2026 09:40 Uhr / Bewertung:

    Den Beschwerdebrief von 1860 könnt ihr vergessen. Die DFL oder wer auch immer wird sich hüten seinen Schiedsrichtern zu sagen, jetzt pfeift halt ein bisschen mehr für Sechzig.
    Gewonnen....das ist das wichtigste !

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  • Etty Buffmeyer am 27.02.2026 21:57 Uhr / Bewertung:

    Ein Schelm, der Böses dabei denkt: 1860 reicht nach dem 24.Spieltag einen Beschwerdebrief wegen Schiedsrichterbenachteiligungen beim DFB ein. Anschließend schenkt der Schiri den Löwen einen Elfer gegen Rostock und stellt einen Hoffenheimer zu Unrecht vom Platz.

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  • Chris_1860 am 27.02.2026 23:38 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Etty Buffmeyer

    Stimmt.

    Aber Rostocks Voglsammer hätte nach 23 Minuten auch Rot sehen müssen.

    Wie auch immer, jetzt hatten wir 2x Glück, noch weitere 15 Fehlentscheidungen zu unseren Gunsten und wir wären erstmals seit Jahren im Plus bei falschen Schiri-Entscheidungen.

    Wird sicherlich nicht passieren, aber man sieht an nur diesen 2 Spielen, wo wir bei richtigen Entscheidungen stehen könnten, trotz weiterhin allem eigenen Sand im Getriebe.

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