Noten zum TSV 1860 gegen Verl: Drei Fünfer für enttäuschende Löwen, Haugen eine Klasse besser als der Rest

THOMAS DÄHNE – NOTE 4: Anfangs kaum geprüft, dann bei Taz' Strafstoß zwar in der richtigen Ecke, aber dennoch nur zweiter Sieger. Entschärfte später unter anderem eine Taz-Hereingabe, kassierte auch noch den zweiten Streich – und konnte selbst den dritten nicht verhindern.
MARVIN RITTMÜLLER – NOTE 4: Lief in Sechzigs Viererkette als Rechtsverteidiger auf. Verhinderte Verls Doppelschlag mit einer Kopfball-Rückgabe zu Dähne (37.), beim 0:2 konnte er nur noch vergeblich hinterhersprinten. Insgesamt zu wechselhaft.
SEAN DULIC – NOTE 4: Der Junior-Abwehrchef. Stand phasenweise recht stabil, etwa im ersten Durchgang, in dem 1860 Verl abgesehen vom Elfmeter gut im Griff hatte. Nach der Pause baute auch der Junglöwe ab, wie das Giesinger Kollektiv.
Fassmann unglücklicher Elfmeter-Verursacher
LASSE FASSMANN – NOTE 5: Diesmal als Voet-Ersatz linker Innenverteidiger. Engagiert, unglücklicher Elfmeter-Verursacher (35.), beim 0:2 zu weit aufgerückt. Hat schon bessere Löwen-Leistungen geliefert und wird dies gewiss auch wieder tun.
KILIAN JAKOB – NOTE 4: Ob sich seine Rückkehr nach einer Seuchen-Saison 2025/26 nächste Spielzeit auszahlt? Deutete sein Potenzial sowohl wohl mit aufmerksamer Defensivarbeit, als auch einigen Impulsen auf dem linken Flügel an. Präzise Flanke vor Haugens dicker Kopfball-Chance, im zweiten Durchgang fiel er aber etwas ab.
TIM DANHOF – NOTE 4: Schaltete sich im Vorwärtsgang immer wieder bis (fast) an die Grundlinie ein. Bereitete eine gute Haugen-Chance vor, nahm sich aber auch ausgiebige Auszeiten.
SAMUEL ALTHAUS – NOTE 4: Im positiven Sinne sieht sein Spiel manchmal elegant und lässig aus, im negativen Sinn ab und an phlegmatisch. Musste dem SCV die Mittelfeld-Dominanz überlassen.
Steinkötter: Versuchte vieles, fand aber kaum den Weg zum Tor
XAVER KIEFERSAUER – NOTE 4: Der Jung-Regisseur mit dem bekannten Regisseurs-Papa zog fleißig an den Strippen der Sechzger. Seine Ballbehandlung, seine Wendigkeit und die ein oder andere Grätsche gefielen, er leistete sich aber auch zahlreiche Ballverluste und verlorene Zweikämpfe.
JUSTIN STEINKÖTTER – NOTE 5: Seinem einzigen Saisontörchen könnte er auch im Saisonfinale keines mehr hinzufügen. Begann auf dem linken Flügel und versuchte vieles, fand aber kaum den Weg zum Tor. Und wenn, wurde er wegen Handspiel zurückgepfiffen oder schoss freistehend volley deutlich drüber.
SIGURD HAUGEN – NOTE 3: Sechzigs Aktivposten und wie so oft eine Klasse besser als der Rest. Der 17. Saisontreffer wollte ihm jedoch nicht mehr gelingen: Scheiterte mit einer Doppelchance an Keeper Pekruhl (31.), servierte stark für Steinkötter, vergab kurz vor Schluss knapp.
Hobsch auf verlorenem Posten
PATRICK HOBSCH – NOTE 5: Auf verlorenem Posten. Der Strafraum-Knipser durfte wieder einmal von Beginn an ran, gefüttert wurde er einmal mehr herzlich wenig. Ob der gewiss unzufriedene Angreifer ein Löwe bleibt?
SIEMEN VOET, CLEMENS LIPPMANN, MAXIMILIAN WOLFRAM, MORRIS SCHRÖTER UND MAX CHRISTIANSEN – OHNE NOTE: Kamen zu spät für eine Bewertung.