Noten zum TSV 1860 gegen Schweinfurt: Aktivposten Niederlechner, Haugen jetzt Sechzigs 16-Tore-Mann

Der TSV 1860 trennt sich vom 1. FC Schweinfurt mit 1:1. So hat der AZ-Reporter die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski gesehen. Die Giesinger in der Einzelkritik.
von  Matthias Eicher
Sigurd Haugen gleicht in Schweinfurt aus.
Sigurd Haugen gleicht in Schweinfurt aus. © IMAGO/PresseFoto Evans

THOMAS DÄHNE – NOTE 4: Weiße Weste in Sechzigs 300. Drittligaspiel? Verpasst. Beim 0:1 riss er scheinbar erfolgreich die Fäuste hoch, der Ball verirrte sich dennoch ins Tor (27.). Verhinderte fast mit dem Pausenpfiff gegen Gribs das 1:2.

SEAN DULIC – NOTE 4: Joker-Comeback gegen Ulm, nun erstmals zurück in der Startelf. Verlieh 1860 teils Stabilität, patzte aber etwa bei der Hereingabe vor dem 0:1 und ging (wie geplant) vorzeitig runter.

RAPHAEL SCHIFFERL – NOTE 4: Aggressiv-Löwe auf Abschiedstournee. Räumte anfangs ein, zwei Schnüdel-Angriffe ab, agierte teils als Libero und insgesamt etwas wacklig.

SIEMEN VOET – NOTE 4: Bekam zunächst nicht viel zu tun, so dass er nur ab und an sein gutes Stellungsspiel und seine Kopfballstärke unter Beweis stellen konnte. Verlor das Duell gegen Torschütze Müller, ließ sich kurz vor der Pause gleich nochmal narren – und tunneln. Pluspunkte für seinen Assist zum 1:1.

Danhof mit Glück bei seinem Foul gegen Ex-Löwe Böhnlein

TIM DANHOF – NOTE 4: Zuletzt Traumtorschütze gegen Ulm, diesmal auf der angestammten rechten Schiene engagiert. Schlug zwei, drei gefährliche Ecken nahe vor den Kasten, hatte mehr Glück als Geschick bei seinem Foul gegen Ex-Löwe Böhnlein im eigenen Strafraum.

THORE JACOBSEN – NOTE 4: Abräumer auf Abschiedstournee. Verteilte wie immer viele Bälle, womit 1860 zumindest eine Mittelfeld-Dominanz erlangte. Löste zwei, drei Situationen unter Bedrängnis geschickt, verlor aber auch einige Bälle und im Vorwärtsgang blieb viel Luft nach oben.

DAMJAN DORDAN – NOTE 4: Ist er Sechzigs Junglöwen-Abräumer der Zukunft? Sein Vertrag läuft zwar aus, doch 1860 will ihn nach AZ-Infos halten – auch, weil er mit Engagement zu Werke ging. Auszeichnen konnte er sich jedoch nicht.

MANUEL PFEIFER – NOTE 4: Der Mann für die linke Seite agierte mit Licht und Schatten. In der Offensive mit einigen wenigen Aktionen, defensiv solide, aber nicht ohne Fehler.

Volland nahm sich mehr Freiheiten als sonst

KEVIN VOLLAND – NOTE 4: Nahm sich im Zusammenspiel mit Spezl Niederlechner etwas mehr Freiheiten als sonst, was am lauen Sommerkick, als auch am absichernden Kollegen gelegen haben könnte. Viel rum kam dabei nicht.

SIGURD HAUGEN – NOTE 2: Sechzigs 15-Tore-Mann wirbelte wie so oft, nahm sich sommerliche Auszeiten wie selten, traf freistehend volley nur den Außenpfosten (29), netzte traumhaft zum 1:1 (31.) - und ist jetzt Sechzigs 16-Tore-Mann.

FLORIAN NIEDERLECHNER – NOTE 3: Der Routinier durfte wieder anfangen und zeigte sich als Aktivposten der Löwen. Scheiterte selbst, assistierte traumhaft für Haugen (29.), etwas Zählbares ging sich nicht aus.

MARVIN RITTMÜLLER – NOTE 4: Kam im zweiten Durchgang und fügte sich relativ nahtlos ein – mit einer maximal mittelprächtigen Leistung.

PATRICK HOBSCH – NOTE 4: Sollte den Sieg bringen, hatte eine dicke Chance – und vergab diese per Flachschuss neben den Kasten.

DAVID PHILIPP, XAVER KIEFERSAUER UND JUSTIN STEINKÖTTER – OHNE NOTE: Kamen zu spät für eine Bewertung.

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