Noten zum TSV 1860 gegen Saarbrücken: Dähne und Schifferl beste Löwen, Sechzigs Offensive enttäuscht
THOMAS DÄHNE – NOTE 2: Dass Dähne Löwe bleibt, ist eine von wenigen guten Löwen-Nachrichten im Moment. Zwei Glanzparaden im Eins gegen Eins jeweils gegen Hulthaup, musste öfter bei Hereingaben die Pranke auspacken, grätschte gegen Brünker aber ins Leere. Trotzdem Leistungsträger, wie er auch diesmal unter Beweis stellte und zu Null spielte.
PHILIPP MAIER – NOTE 3: Diesmal nicht Sechser, sondern rechtes Glied der defensiven Dreierkette. Dies gelang besser als beim 1:2 beim VfB Stuttgart II Anfang des Jahres. Klärte Brünkers Schuss auf der Linie und verhinderte damit das 0:1, zeigte sich nicht immer sattelfest.
RAPHAEL SCHIFFERL – NOTE 2: Diesmal als Reinthaler-Ersatz der Abwehrchef in der Zentrale. Kein vergleichbar wuchtiger Turm, aber ein engagierter Zweikämpfer. Ließ Brünker einmal folgenlos entwischen (32.), klärte kurz nach der Pause aber gegen diesen - und noch mehrfach in höchster Not.
SIEMEN VOET – NOTE 4: Kam FCS-Aktivposten Multhaup öfter nicht hinterher, hatte aber nicht die Rettungstaten der Kollegen zu bieten.
Kapitän Jacobsen zu passiv
MARVIN RITTMÜLLER – NOTE 4: Bei Multhaups Hundertprozentiger lief er nur hinterher. Im Vorwärtsgang konnte er sich und sein Potenzial zudem nur ganz selten entfalten.
SAMUEL ALTHAUS – NOTE 3: Hat durch seine Größe, seine Mähne und nicht zuletzt seine Dynamik eine gewisse Präsenz in Sechzigs Schaltzentrale. Hätte vorne gut und gerne zum 1:0 treffen können.
THORE JACOBSEN – NOTE 4: Der Kapitän lieferte nicht gerade sein bestes Spiel im Löwen-Dress. Ab und an etwas passiv, 1860 hätte mehr Impulse gebraucht.
MANUEL PFEIFER – NOTE 3: Für 1860 nach langer Verletzung eine Art Neuzugang. Bediente Niederlechner zwei Mal in kürzester Zeit im Strafraum, der wusste zwei Mal nichts mit dem Ball anzufangen. Insgesamt ordentlich, verpasste Sechzigs Lucky Punch (90.+9).
Niederlechner ließ einige Möglichkeiten liegen
KEVIN VOLLAND – NOTE 4: Vermurkste eine frühe Umschaltsituation, legte umso stärker für Spezl Niederlechner auf. Insgesamt aber etwas zu wenig Impact auf das Spiel der Blauen.
FLORIAN NIEDERLECHNER – NOTE 4: Harmonierte ein, zwei Mal gut mit Volland, ließ aber auch einige Möglichkeiten liegen. Hatte Sechzigs erste dicke Chance (39.), musste früher runter.
SIGURD HAUGEN – NOTE 4: Der 14-Tore-Mann lauerte und wuselte, verpasste einen artistischen Seitfallzieher, strahlte diesmal aber ähnlich wenig Torgefahr aus wie seine Nebenleute.
TIM DANHOF – NOTE 3: Mit ihm kam zur Pause eine gewisse Besserung ins Spiel. Solide, aber Glanzlichter konnte er auch nicht setzen.
DAMJAN DORDAN, JUSTIN STEINKÖTTER, PATRICK HOBSCH UND LORIS HUSIC – OHNE NOTE: Kamen zu spät für eine Bewertung.
- Themen:

