Noten zum TSV 1860 gegen Mannheim: Volland bester Löwe, Haugen mit Licht und Schatten

THOMAS DÄHNE – NOTE 3: Sechzigs Pokalheld hatte lange nichts zu tun, konnte dann vor dem 0:1 die gefährliche Hereingabe nur nach vorne abwehren. Auch danach kamen wenig Bälle auf sein Tor. War in der Nachspielzeit (93.) dann aber doppelt zur Stelle und hielt den Punkt fest.
TIM DANHOF – NOTE 3: Früh auf Betriebstemperatur, viel ging in der Anfangsphase über seine rechte Seite. Mehrere gefährliche Hereingaben ins Sturmzentrum, die allesamt einen Abnehmer fanden. Fehlte beim 0:1 allerdings in der Rückwärtsbewegung komplett.
RAPHAEL SCHIFFERL – NOTE 3: Erhielt wie im Pokal den Vorzug vor Faßmann. Hatte mit dem schnellen Abifade seine Mühe, sah wie seine Kollegen vor dem Mannheimer Führungstreffer nicht gut aus. Nach der Pause aber deutlich besser im Spiel, klärte einige Situationen.
MAX REINTHALER – NOTE 2: Der Abwehrboss der Löwen dirigierte seine Vorderleute, kam bei Mannheims Führungstreffer aber zu spät. Gewann ansonsten fast jeden Zweikampf, klärte kurz nach der Pause in höchster Not. Immer wieder mit guten langen Bällen in die Spitze in der Spieleröffnung.
SIEMEN VOET – NOTE 3: Unauffällige Partie des Belgiers, hatte seine Seite aber weitestgehend im Griff. Probierte es aus der zweiten Reihe in der 67. Minute, der Ball rauschte aber über den Kasten.
CLEMENS LIPPMANN – NOTE 4: Früh mit Glück, dass Mannheim aus seinem Fehlpass tief in der eigenen Hälfte keinen Profit schlagen konnte, ansonsten ging in der ersten Hälfte nicht viel über seine Seite. In der zweiten Halbzeit aktiver, Top-Flanke auf Hobsch, scheiterte knapp aus der Distanz (55.).
Volland bester Löwe, Maier hat nach Blackout Glück
SAMUEL ALTHAUS – NOTE 3: Rutschte für den gesperrten Jacobsen in die erste Elf und feierte sein Startelf-Debüt in der 3. Liga. Gleich zu Beginn mit einem gefährlichen Distanzschuss. Warf sich in viele Zweikämpfe. Leitete in Durchgang zwei eine Top-Chance durch eine starke Balleroberung ein. Gelungenes Debüt.
PHILIPP MAIER – NOTE 4: Auch ohne weiß-blauen Turban zu Beginn wieder im Kämpfermodus. Bereitete Sechzigs erste Torchance durch einen gefährlichen Schnittstellenpass vor. Hin und wieder aber auch mit kleineren Ungenauigkeiten, kämpfte sich den Ball aber meist wieder zurück. Baute in der zweiten Hälfte sichtlich ab. Glück, dass sein Blackout in der 68. Minute nicht bestraft wurde.
KEVIN VOLLAND – NOTE 2: Probierte es immer wieder mit gefährlichen Bällen in die Spitze. Hatte in der 30. Minute die Doppelchance auf den Ausgleich, der Elfmeterpfiff wurde ihm verwehrt. War kurz vor der Pause (42.) wieder an einer brenzligen Situation beteiligt, als der Schiedsrichter auf Stürmerfoul entschied. Brandgefährliche halb Flanke, halb Torschuss kurz nach Wiederbeginn. Bereitete Haugens Ausgleich (84.) mit starkem Einsatz vor. Bester Löwe!
Hobsch kann Startelf-Chance nicht nutzen, Haugen mit Licht und Schatten
PATRICK HOBSCH – NOTE 4: Durfte erneut von Beginn an ran, nutzte seine Startelfchance aber wieder nicht so richtig. Machte zwar den einen oder anderen Ball fest, hatte aber ansonsten kaum Bindung zum Spiel. Etwas verbessert in Hälfte zwei, scheiterte in der 54. Minute mit dem Kopf aus aussichtsreicher Position am Torwart.
SIGURD HAUGEN – NOTE 3: Sechzigs Maskenmann gehörten die ersten Chancen der Sechzger: scheiterte früh an Nijhuis, vergab frei stehend per Kopf. Erneut einer der Aktivposten bei den Löwen, half auch hinten mit. Perfekter Ball auf Hobsch in die Spitze kurz vor der Pause (42.). Ließ aber auch Wiederanpfiff (52.) eine Hundertprozentige liegen. Vertändelte die Kugel bei einer Konterchance in Überzahl (77.) viel zu leichtfertig. In der 84. Minute dann aber per Kopf zur Stelle –12. Saisontor.
DAMJAN DORDAN – NOTE 3: Kam in der Schlussphase in die Partie (73.), stabilisierte die Mittelfeldzentrale der Sechzger.
DAVID PHILIPP – NOTE 3: Sorgte nach seiner Einwechslung (73.) nochmal für ordentlich Schwung in der Offensive.
JUSTIN STEINKÖTTER – NOTE 3: Kurz nach seiner Einwechslung (73.) mit einer scharfen Hereingabe. Belebte das Offensivspiel, ackerte viel und warf sich in die Bälle rein, wie vor Haugens Ausgleichstreffer.