Noten zum TSV 1860 gegen Mannheim: Volland bester Löwe, Haugen mit Licht und Schatten

Der TSV 1860 trennt sich von Waldhof Mannheim mit 1:1. So hat die AZ-Reporterin die Mannschaft von Markus Kauczinski gesehen. Die Löwen in der Einzelkritik.
Christina Stelzl
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Sigurd Haugen haute sich gegen Mannheim wie immer voll rein, hatte aber nicht nur glückliche Szenen.
Sigurd Haugen haute sich gegen Mannheim wie immer voll rein, hatte aber nicht nur glückliche Szenen. © IMAGO/kolbert-press

THOMAS DÄHNE – NOTE 3: Sechzigs Pokalheld hatte lange nichts zu tun, konnte vor dem 0:1 die gefährliche Hereingabe aber nur nach vorne abwehren. Auch danach kamen wenig Bälle auf sein Tor. War in der Nachspielzeit (93.) doppelt zur Stelle und hielt den Punkt fest.

TIM DANHOF – NOTE 3: Früh auf Betriebstemperatur, viel ging in der Anfangsphase über seine rechte Seite. Mehrere gefährliche Hereingaben ins Sturmzentrum, die allesamt einen Abnehmer fanden. Fehlte beim 0:1 allerdings in der Rückwärtsbewegung komplett.

RAPHAEL SCHIFFERL – NOTE 3: Erhielt wie im Pokal den Vorzug vor Faßmann. Hatte mit dem schnellen Abifade seine Mühe, sah wie seine Kollegen vor dem Mannheimer Führungstreffer nicht gut aus. Nach der Pause aber deutlich besser im Spiel, klärte einige Situationen. 

MAX REINTHALER – NOTE 2: Der Abwehrboss der Löwen dirigierte seine Vorderleute, kam bei Mannheims Führungstreffer aber wie alle Löwen zu spät. Gewann ansonsten fast jeden Zweikampf, klärte kurz nach der Pause in höchster Not. Immer wieder mit guten langen Bällen in die Spitze in der Spieleröffnung.

SIEMEN VOET – NOTE 3: Unauffällige Partie des Belgiers, hatte seine Seite aber weitestgehend im Griff. Probierte es aus der zweiten Reihe in der 67. Minute, der Ball rauschte aber über den Kasten.

CLEMENS LIPPMANN – NOTE 4: Früh mit Glück, dass Mannheim aus seinem Fehlpass tief in der eigenen Hälfte keinen Profit schlagen konnte. Ansonsten ging in der ersten Hälfte nicht viel über seine Seite. In der zweiten Halbzeit aktiver, Top-Flanke auf Hobsch, scheiterte knapp aus der Distanz (55.).

Volland bester Löwe, Maier hat nach Blackout Glück

SAMUEL ALTHAUS – NOTE 3: Rutschte für den gesperrten Jacobsen in die erste Elf und feierte sein Startelf-Debüt in der 3. Liga. Gleich zu Beginn mit einem gefährlichen Distanzschuss. Warf sich in viele Zweikämpfe. Leitete in Durchgang zwei eine Top-Chance durch eine starke Balleroberung ein. Gelungenes Debüt.

PHILIPP MAIER – NOTE 4: Auch ohne weiß-blauen Turban zu Beginn wieder im Kämpfermodus. Bereitete Sechzigs erste Torchance durch einen gefährlichen Schnittstellenpass vor. Hin und wieder aber auch mit kleineren Ungenauigkeiten, kämpfte sich den Ball aber meist wieder zurück. Baute in der zweiten Hälfte sichtlich ab. Glück, dass sein Blackout in der 68. Minute nicht bestraft wurde.

KEVIN VOLLAND – NOTE 2: Probierte es immer wieder mit gefährlichen Bällen in die Spitze. Hatte in der 30. Minute die Doppelchance auf den Ausgleich, der Elfmeterpfiff wurde ihm verwehrt. War kurz vor der Pause (42.) wieder an einer brenzligen Situation beteiligt, als der Schiedsrichter auf Stürmerfoul entschied. Brandgefährliche halb Flanke, halb Torschuss kurz nach Wiederbeginn. Bereitete Haugens Ausgleich (84.) mit starkem Einsatz vor. Bester Löwe!

Hobsch kann Startelf-Chance nicht nutzen, Haugen mit Licht und Schatten

PATRICK HOBSCH  – NOTE 4: Durfte erneut von Beginn an ran, nutzte seine Startelfchance aber wieder nicht so richtig. Machte zwar den einen oder anderen Ball fest, hatte aber ansonsten kaum Bindung zum Spiel. Etwas verbessert in Hälfte zwei, scheiterte in der 54. Minute mit dem Kopf aus aussichtsreicher Position am Torwart.

SIGURD HAUGEN – NOTE 3: Sechzigs Maskenmann gehörten die ersten Chancen der Sechzger: scheiterte früh an Nijhuis, vergab frei stehend per Kopf. Erneut einer der Aktivposten bei den Löwen, half auch hinten mit. Perfekter Ball auf Hobsch in die Spitze kurz vor der Pause (42.). Ließ aber auch Wiederanpfiff (52.) eine Hundertprozentige liegen. Vertändelte die Kugel bei einer Konterchance in Überzahl (77.) viel zu leichtfertig. In der 84. Minute dann aber per Kopf zur Stelle –12. Saisontor.

DAMJAN DORDAN – NOTE 3: Kam in der Schlussphase in die Partie (73.), stabilisierte die Mittelfeldzentrale der Sechzger.

DAVID PHILIPP – NOTE 3: Sorgte nach seiner Einwechslung (73.) nochmal für ordentlich Schwung in der Offensive.

JUSTIN STEINKÖTTER – NOTE 3: Kurz nach seiner Einwechslung (73.) mit einer scharfen Hereingabe. Belebte das Offensivspiel, ackerte viel und warf sich in die Bälle rein, wie vor Haugens Ausgleichstreffer.

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14 Kommentare
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  • Der Waise 1 am 05.04.2026 15:03 Uhr / Bewertung:

    Dritte Mal das Spiel verpasst aber kann nur sagen sich nicht mehr zerreißen und siegen wollen schon zuletzt für den König von Giesing ist schon Armutzeugnis genug 🤮

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  • Löwenbiss am 05.04.2026 14:28 Uhr / Bewertung:

    Jetzt bloß keine dumme Trainer Diskussion! MK ist ein Profi und weiß schon, was er macht. Er hat eine fertige Mannschaft vorgefunden und von Anfang an gesagt, dass er erst mal nur an der Intensität arbeiten kann. Das ist ihm auch gelungen, eine stabile Abwehr inklusive. Dass nach vorne kein Spielfluss zu Stande kommt, müssen wir eben wieder mal eine Saison vertagen. Es liegt eben leider einfach auch daran, dass manche Spieler nicht das Auge und den Fuß haben, den es bräuchte.

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  • Etty Buffmeyer am 05.04.2026 17:09 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Löwenbiss

    Wenn Kauczinski ein Profi ist, dann wird er am Ende der Saison zur Erkenntnis kommen, dass es so nicht reicht und auch er Veränderungen an seiner Arbeitsweise vornehmen muss. Eines muss einem 1860-Trainer, egal wie er heißt- immer klar sein: in einem Arbeiterverein muss malocht werden, d.h. über den Kampf und die nötige Kondition und Laufstärke zum Spiel finden. Woran Kauczinski am meisten arbeiten muss ist das Verschieben der Ketten, um möglichst oft Überzahlsituationen herbeizuführen. Das erleichtert die Balleroberung und das offensive Kombinationsspiel, woran es am meisten hapert. Der ballführende Spieler ist meist die ärmste Sau mangels Anspielstationen, daher auch so viele Rückpässe. Man kann dem Trainer nur raten, öfter und intensiver zu trainieren. Dazu müsste er selbst erstmal seine verlängerten Wochenenden in Karlsruhe stark reduzieren.

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