Noten zum TSV 1860 gegen Ingolstadt: Debütant Kiefersauer deutete gutes Potenzial an, Althaus mit Tor-Premiere
THOMAS DÄHNE – NOTE 3: Erlebte zunächst einen ruhigen Nachmittag, musste vor der Pause nur ein, zweimal eingreifen. Tat das aber gewohnt souverän. Nach der Pause häuften sich die brenzligen Situationen, bei den Gegentoren war er allerdings machtlos.
TIM DANHOF – NOTE 3: Behauptete sich gut im Zweikampf und versuchte auch nach vorne Impulse zu setzen, was hin und wieder auch fruchtete.
SEAN DULIC – NOTE 3: Zweites Spiel von Beginn an nach langer Verletzung und mit der Spielpraxis kehren offensichtlich auch Ballruhe und Übersicht langsam zurück. Aber es ist auch noch reichlich Luft nach oben.
Wolfram blieb blass
SIEMEN VOET – NOTE 3: War zumeist ein Stabilitätsfaktor in der Viererkette, leistete sich keine groben Schnitzer. Die Viererkette öffnete dem Gegner aber nach dem Wechsel insgesamt mehr und zu viele Räume.
MANUEL PFEIFER – NOTE 3: Wurde im Laufe der ersten Halbzeit stärker und offensivfreudiger. Ein Schrägschuss (38.) zwang FCI-Keeper David Klein zu einer Parade. Vergaß aber auch seine Defensivaufgaben nicht.
MAXIMILIAN WOLFRAM – NOTE 4: Spielte variabel zwischen rechtem Flügel und Zentrum, erzielte aber nicht sonderlich viel offensive Wirkung. Blieb insgesamt recht blass.
Steinkötter lauffreudig und emsig
SAMUEL ALTHAUS – NOTE 2: Engagiert, zweikampfstark und dann auch noch Tor-Debütant. Ein entschlossener tiefer Lauf nach einem Pass von Haugen ließ ihn allein vor Klein auftauchen. Er nutzte die Chance eiskalt. Eine Verletzung am Fuß (63.) zwang den Youngster jedoch zum Wechsel.
XAVER KIEFERSAUER – NOTE 2: Sehr geschickter Ballverteiler, der sich bei seiner Startelfpremiere auch Überraschungsmomente zutraute. Zählte zu den besten Löwen, auch wenn die Kräfte gegen Ende nachließen. Deutete gutes Potenzial an, vielleicht eine Neuentdeckung?
JUSTIN STEINKÖTTER – NOTE 3: Lauffreudig und emsig, nur in Abschluss fehlte ihm ein Schuss Kaltschnäuzigkeit und manchmal auch Fortune. Kann in der Form aber auch künftig eine Alternative sein.
Haugen scheitert an der Latte
FLORIAN NIEDERLECHNER – NOTE 3: Sehr auffällig in der ersten Halbzeit mit guten Zuspielen, Kopfballverlängerungen und anderen einleitenden Aktionen. Scheiterte selbst mit einem Versuch in der 29. Minute. Musste nach einer guten Stunde raus – wohl wegen einer Blessur am linken Knie.
SIGURD HAUGEN – NOTE 3: Bekam immer wieder seine Momente, passte einmal auf Steinkötter, statt zu schießen (12.). Vor dem 1:0 von Althaus war der Pass dann aber goldrichtig. Insgesamt jedoch mit Licht und Schatten. In der Nachspielzeit noch mit Pech bei einem Lattenkopfball (90.+4).
MORRIS SCHRÖTER – NOTE 4: Kam in der 63. Minute für Niederlechner und damit zu seinem Abschiedsspiel beim Löwen. Bemühte sich, blieb aber zu oft hängen. Hatte noch eine Ausgleichschance (90.+1)
LEON HUSIC – NOTE 4: Ersetzte den verletzten Althaus in der Schaltzentrale. Hatte Schwierigkeiten, richtige Bindung zum Spiel zu finden. Da sei dem Youngster aber als Erfahrungswert zugestanden.
Rittmüller überzeugte nach seiner Einwechslung
PATRICK HOBSCH – NOTE 4: Sollte in der Schlussphase anstelle von Steinkötter für frischen Offensivwind sorgen. Lauerte auf seine Gelegenheit – die sollte heute aber nicht kommen.
MARVIN RITTMÜLLER – NOTE 3: Auch bei Rittmüller erhoffte sich Kauczinski einige belebende Elemente. Forderte viele Bälle, spielte auch ein paar kluge Bälle. War der auffälligste der Einwechsler.
RAPHAEL SCHIFFERL – OHNE NOTE: Der Österreicher durfte für Dulic (82.) auch noch ein paar letzte Drittliga-Heimminuten für Sechzig bestreiten, kam aber zu spät für eine Bewertung.
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